Der Breitbandausbau zieht sich noch weiter hin

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Schnelleres Internet für Privatpersonen, Schulen und Gewerbegebiete gibt es im Kreis bis 2024.

Bönen/Kreis Unna – Bis Bönen und der Kreis Unna vollständig ans Glasfasernetz angeschlossen werden, dauert es noch: Marc Alexander Ulrich gab bekannt, dass die Feinnetzplanung wohl noch etwa 18 Monate dauern wird, dann folge die Bauphase.

Gebaut wird dann möglichst schnell ab 2022 und zwar zeitgleich an vielen Stellen. Realistisches Datum für die Fertigstellung ist laut Ulrich das Jahr 2024. Der Kämmerer der Stadt Bergkamen ist auch Leiter des Eigenbetriebs Breitband Bergkamen, der den Ausbau in Kamen, Bönen und Bergkamen vorantreibt. 

Kamens Bürgermeisterin Elke Kappen betonte, dass es beim Ausbau natürlich Zwischenlösungen geben werde, bis 2024 jedoch ein zukunftsorientiertes und nachhaltiges Netz durch alle Städte gelegt sei. 

Für die Schulen im Kreis kann der Ausbau schneller voranschreiten – in Bönen jedoch nicht. In der Gemeinde werden alle Schulen durch das Bundesprojekt „Weiße Flecken“ mit Glasfasernetz ausgestattet. Kamen und Bergkamen haben eine weitere Landesförderung erhalten. 

Mit der Gigabit-Anbindung werden in Kamen fünf und in Bergkamen vier Schulen erschlossen. In Kamen erhalten so vor allem die abseits der Mitte gelegenen Schulen, wie die Astrid-Lindgren-Schule in Heeren, rasch schnelles Internet: Bis Dezember 2021 rechnet Helinet-Geschäftsleiter Dr. Thomas Vollert mit der Fertigstellung an allen neun Schulen. 

Wann der Ausbau mithilfe des Bundesprojekts „Weiße Flecken“ abgeschlossen ist, ist zunächst noch unklar.

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