Betroffene Schüler in Quarantäne - Lehrer aber nicht

Corona am MCG: 84 Siebtklässler am letzten Schultag in Turnhalle getestet

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Das MCG musste kurz vor Ferienbeginn noch auf einen Coronafall im siebten Jahrgang reagieren.

Das Corona-Virus hat nun auch Bönens Gymnasium erwischt: 84 Siebtklässler mussten zwei Tage vor Ferienbeginn in Quarantäne.

Bis zu den letzten Schultagen vor den Herbstferien war alles ruhig am Marie-Curie-Gymnasium. Dann meldete auch das einzige Bönener Gymnasium den ersten Coronafall. Ein Kind aus dem siebten Jahrgang war positiv getestet worden. Daraufhin wurden insgesamt 84 Siebtklässler am Donnerstag nach Hause in Quarantäne geschickt. „Wir haben bereits in der siebten Klasse Kursunterricht, etwa in der zweiten Fremdsprache und in Religion. Daher hat das Gesundheitsamt empfohlen, alle Schüler in Quarantäne zu schicken“, erklärte die kommissarische Schulleiterin Bianca Giese gestern im Gespräch mit der Redaktion.

Lehrkräfte haben Dienst weiter versehen

Hatte es zunächst geheißen, dass auch Lehrer von der Quarantäne betroffen sind, gab es zumindest in diesem Punkt gestern Entwarnung. Die Lehrer konnten normal weiterarbeiten. Die Schüler hingegen wurden am letzten Schultag vom Gesundheitsamt in der Sporthalle der Schule getestet. Die Testung habe reibungslos funktioniert, erklärte Giese. Allerdings müssen die betroffenen Kinder nun zunächst in Quarantäne bleiben.

Leitung dankt Schülern und Eltern für Unterstützung 

Die Schulleiterin ist nun erst einmal froh, dass jetzt Ferien sind. „Für die nächsten zwei Wochen wird es an der Schule keine Kontakte mehr geben. Somit ist auch die Gefahr einer Ansteckung nicht mehr gegeben“, sagte Giese. Dies sei auch für viele Eltern eine Erleichterung. Insgesamt ist Bianca Giese mit dem Verlauf des bisherigen Schuljahres seit den Sommerferien aber sehr zufrieden. „Ich bin froh, dass bis auf die letzten Tage alles gut geklappt hat. Das ist auch den Schülern und Eltern zu verdanken, die alle Maßnahmen so gut mitgetragen haben.“ 

Wer kehrt demnächst aus Risikogebiet zurück?

Giese denkt aber auch bereits an die Zeit nach den Herbstferien. Sie geht davon aus, dass einige ihrer Schüler in den Herbstferien in Risikogebiete im Ausland reisen werden. „Diese Schüler dürfen nach ihrer Rückkehr nicht die Schule besuchen, sondern müssen sich in Quarantäne begeben“, erklärt Giese. Die Schulpflicht sei für diese Personen ausgesetzt. Betroffene Schüler müssten sich an der Schule melden und würden dann im Distanzunterricht unterrichtet

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