Bönener SPD will Raser vor Kitas und Schulen kontrollieren

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Bönen – Mit zwei Anträgen an den Gemeinderat will die Bönener SPD gefährliche Situationen an Bönener Schulen und Kindertageseinrichtungen verhindern. Zudem will die Partei dem Verein Zuflucht.Bönen unter die Arme greifen.

Die Partei spricht sich für dauerhafte Geschwindigkeitskontrollen vor Kindertageseinrichtungen und Schulen in Bönen aus. „Immer wieder erleben wir, dass zu Stoßzeiten vor den genannten Einrichtungen die Geschwindigkeit der Kraftfahrzeuge, der ,Elterntaxis‘, die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreiten“, schreibt der Fraktionsvorsitzende Dirk Lampersbach in dem Antrag seiner Partei. 

Diesem Zustand solle die Gemeinde gemeinsam mit der Kreispolizeibehörde durch gezielte Kontrollen, aber auch durch ein Erziehungs- und Aufklärungskonzept begegnen. 

Behindertenparkplatz an der Puzzlekiste

„Ein gemeinsamer Streifendienst, ein Ansprechen der Verkehrsteilnehmer vor den Einrichtungen, aber auch die direkte Ahndung von Rechtsverstößen sollten Inhalt eines Konzeptes zum Schutz der ,Kleinsten‘ sein“, heißt es in dem Antrag. 

Zudem fordern die Sozialdemokraten die Einrichtung eines Behindertenparkplatzes am DRK-Kindergarten Puzzlekiste. Damit solle ein barrierearmer Zugang zur Kita gewährleistet werden. „Der Parkplatz soll in der Nähe des Zugangs zur Kita ausgewiesen werden und den besonderen Anforderungen und Bedürfnissen von Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, entsprechen.“ Auch an anderen Kitas in Bönen soll der Bedarf an Behindertenparkplätzen geprüft werden. 

Zuflucht.Bönen soll ins alte Bürgerbüro

Ein weiterer Antrag der Partei bezieht sich auf die Räume des alten Bürgerbüros im Bahnhofsgebäude. Wenn es nach dem Willen der SPD geht, soll der Verein Zuflucht. Bönen diese Räume nutzen dürfen. Der Verein ist derzeit auf der Suche nach geeigneten Räumen in der Gemeinde. „Um seine erfolgreiche Arbeit fortzuführen, ist eine zentrale Anlaufstelle im Herzen unserer Gemeinde notwendig. Die SPD unterstützt das Anliegen und bittet den Rat darum, den Verein in seiner Tätigkeit zu unterstützen“, schreiben die Sozialdemokraten.

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