Zusätzlicher Platz für 40 Flüchtlinge am Nordkamp

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Die ehemaligen Büro-Container stehen bereits am Nordkamp. Die elektrische Zuleitung muss noch erfolgen.

Bönen - Spätestens Ende Januar sollen die zusätzlichen Flüchtlingsunterkünfte am Nordkamp bezugsfertig sein. 30 bis 40 Asylsuchende sollen in den Containern Platz finden. Das berichtet Fachbereichsleiter Robert Eisler von der Gemeindeverwaltung.

Die ehemaligen Büro-Container waren Anfang Dezember vom Rathaus zum Nordkamp transportiert worden, um sie neben den Obdachlosen- und Asylbewerber-Häusern aufzustellen. „Wir müssen noch die elektrischen Arbeiten und die Herrichtung einer Zuwegung und eines Zuganges abschließen“, erklärte Eisler.

Für die Überplanung des ehemaligen Gasthofs Höing an der Nordbögger Straße und die ausrangierte Kleinschwimmhalle am Billy-Montigny-Platz hat die Verwaltung ortsansässige Architekten hinzugezogen. Sie sollen Umnutzungsalternativen entwickeln, um in diesen Gebäuden ebenfalls Flüchtlinge einquartieren zu können. „Die ersten Pläne liegen bereits vor und müssen noch mit Kosten hinterlegt werden, die wir durch die Einholung von Angeboten konkretisieren wollen. Sobald wir in die Umsetzungsphase einsteigen, werden wir Informationsmöglichkeiten vor Ort schaffen und Anlieger, Schulen und interessierte Bürger in den Prozess einbinden“, betont der Fachbereichsleiter.

Die Verwantwortlichen in der Verwaltung hoffen zudem, auch Investoren für Flüchtlingsunterkünfte zu finden. Mit Blick auf eine nachhaltige Strategie der Unterbringung und der Integration, sei auch die Schaffung von neuem Wohnraum ein wichtiges und zentrales Element, so Eisler. „Neben den kommunalen Wohnungsunternehmen können auch private Investoren auf uns zukommen, um im Bestand oder im Bereich Neubau tätig zu werden. Eine langfristige Anmietungsgarantie und Sonderkonditionen bei der Finanzierung durch die NRW- Bank sind da hilfreich“, sagt Eisler. Er rechnet spätestens im nächsten Monat wieder mit der Zuweisung von Flüchtlingen.

Um die Bürger auf dem Laufenden zu halten, will die Verwaltung in der zweiten Januar-Hälfte einen weiteren Zwischenbericht geben und konkreter auf die angedachten beziehungsweise bereits umgesetzten Umbaumaßnahmen einzugehen.

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