Schulen auf Rückkehr vorbereitet

Wechselunterricht an weiterführenden Schulen startet am Montag

Schüler auf dem Schulhof der Humboldt Realschule Bönen
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Ab Montag wird es wieder voller auf dem Schulhof der Humboldt-Realschule. Wechselweise sollen alle Schüler wieder Präsenzunterricht bekommen.

Bönen – Am Montag startet der Präsenzunterricht auch für die älteren Schüler wieder, die in diesem Jahr kein Abitur machen. Die weiterführenden Schulen in Bönen sind vorbereitet, und die Lehrer freuen sich auf die Rückkehr ihrer Schützlinge in die Klassenräume.

„Wir sind froh, dass es wieder losgeht “, sagt Guido Bläsing, stellvertretender Schulleiter der Humboldt-Realschule. Die Schüler würden sich auf ihre Klassenkameraden freuen. „Das haben wir bei den Zehntklässlern gesehen, die schon seit dem 22. Februar wieder im Präsenzunterricht sind: Es ist ihnen wichtig, ein Stück weit normalen Alltag zurück zu bekommen“, sagt Bläsing.

Eingeteilt in je zwei Gruppen pro Klasse bekommen nun auch die jüngeren Schüler diesen Alltag zurück. „Bei der Einteilung haben wir dafür Sorge getragen, dass Geschwisterkinder jeweils an denselben Tagen Unterricht in der Schule haben“, erklärt Bläsing. Davon abgesehen hätten die Kollegen auf eine gute Zusammenstellung der Gruppen geachtet.

Auch am Marie-Curie-Gymnasium waren die Klassenlehrer verantwortlich für die Einteilung der je zwei Gruppen pro Klasse. „Sie kennen die Kinder und wissen, welche Gruppen gut funktionieren können“, sagt Bianca Giese als kommissarische Schulleiterin. Ein wichtiger Aspekt sei dabei gewesen, dass Geschwisterkinder in eine Gruppe gehören.

„So etwas wie die zweite Fremdsprache war erst einmal nachrangig für die ersten zwei Wochen“, erklärt Giese. Nach den Osterferien kämen möglicherweise noch andere Aspekte zum Tragen. „Jetzt schauen wir erst einmal, dass die Kinder wieder ankommen.“ Die Schüler seien froh, dass der Präsenzunterricht wieder starte und sie ihre Freunde sehen. „Schule ist auch Lebensort, und der hat für Monate gefehlt.“

An den Distanzunterrichts-tagen müssen die Schüler nun allerdings auf Videokonferenzen verzichten. „Das wird nicht mehr funktionieren, weil die Lehrer normal in der Schule unterrichten“, so Giese. Eine Übertragung der Unterrichtsstunden per Internet sei leider nicht möglich. „Das funktioniert technisch nicht.“

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