Bönener konnten sich um 22 Osterfeuer versammeln 

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Ein letztes Mal entzündeten die Altenbögger Schützen als Verein ihr Osterfeuer an.

Bönen – Wer am Samstag- oder Sonntagabend auf den Feldwegen der Gemeinde unterwegs war, sah hier und da Rauchfahnen am Himmel, erhaschte in der Ferne einen Blick auf kleine Flammen und nahm den Geruch von verbranntem Holz wahr. Anlässlich der Feiertage zündeten 22 Bönener Vereine kleine und große Osterfeuer an und luden zum Verweilen ein.

Wer es nicht erwarten konnte, endlich einen Abend am Feuer in geselliger Runde zu verbringen, hatte schon an Ostersamstag die Auswahl zwischen neun Veranstaltungen. Neben der IG Lenningsen, dem Kleingartenverein Am Nordkamp oder dem Heimatverein Kerspell Fle-ik waren unter anderem drei der vier Bönener Schützenvereine Gastgeber. 

Eine besondere Stellung nahm hierbei der Schützen- und Heimatverein Altenbögge 04 ein, denn es war das letzte Osterfeuer der sich aktuell im Auflösungsprozess befindenden Schützen auf der Wiese Middendorf. Die Kollegen des Bürgerschützenvereins Bönen, Wester- und Osterbönen boten auf der Wiese an der Witheborgstraße vor dem Entzünden des großen Feuers wie gewohnt viele Spiele für die Kinder. Auch der Schützenverein Nordbögge bot an der Schulstraße eines der bestbesuchten Feuer der Gemeinde. 

Osterfeuer in Bönen

Mit zwölf Osterfeuern war ab dem frühen Sonntagabend noch einmal mehr los. Das meiste Publikum zog an dem Tag der Schützenverein Bramey Lenningsen Flierich an. Schon ab 17 Uhr waren die ersten Besucher auf die Weide hinter der Friedenstraße. Kühle Erfrischungsgetränke standen bereit, Mitglieder des Schützenvereins grillten Würstchen. Bei angeregten Gesprächen verging die Zeit schnell, bis der aktuelle Schützenkönig Martin Gedowski gegen 19 Uhr den Holzstoß entzündete. 

Im Zusammenspiel mit der strahlenden Sonne und den warmen Temperaturen sorgte das große Osterfeuer in den ersten Momenten für eine enorme Hitzeentwicklung, so dass die Anwesenden allesamt etwas mehr Platz zwischen sich und den Flammen brachten. Für viele der Vereinsmitglieder hatte der Abend noch eine weitere Bedeutung: Das Feuer bot den Teilnehmern der am Samstag beendeten Skifreizeit der Schützen die Möglichkeit, sich gemeinsam an die erlebnisreichen Tage zu erinnern. 

Wesentlich kleiner, aber nicht weniger gesellig ging es am Osterfeuer der Landwirte Bönen Ost zu. „Es geht uns darum, die Tradition zu wahren“, erzählt Ulrich Pohlmann. Vor allem waren bekannte Gesichter aus der Nachbarschaft am Bräkelweg zu sehen. Getränke lagen in einem Bollerwagen bereit, Besucher brachten sogar selbstgemachte Salate mit. Der Blick durch das Osterfeuer auf die untergehende Sonne hätte nicht gemütlicher sein können. 

Bei den Koifreunden war nicht nur das Osterfeuer am Clubheim das Highlight. Vor allem für die Kinder wurde der Abend so richtig spannend, als sie Stockbrot über den Flammen rösten durften. Beim Osterfeuer der evangelischen Kirchengemeine Bönen, Bezirk Süd, sorgte hingegen die idyllische Aussicht des Grundstücks von Friedrich Disselhoff bei den rund 70 Anwesenden für große Augen. Am Montagabend beendete die Veranstaltung des Osterfeuervereins „Haus Rehkamp“ auf dem Hof Poth die Bönener Osterfeuer-Saison 2019.

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