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Im Bönener Treffpunkt Go in startet das neue Programm für Kinder und Jugendliche

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Von: Sabine Pinger

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Jugendzentrum Treffpunkt Go in in Bönen
Im Bönener Treffpunkt Go in startet jetzt das neue Halbjahresprogramm für Kinder und Jugendliche © © Andreas Rother

Wie wichtig es ist, Gleichaltrige zu treffen, Interessen zu teilen und gemeinsam etwas Neues kennenzulernen, haben viele Kinder und Jugendliche in der Pandemie besonders deutlich gemerkt. Deshalb startet jetzt der Treffpunkt Go in mit einem neuen Programm für Kinder, Jugendliche und nur für Mädchen. Ab Mittwoch können sich alle Interessierten dafür anmelden.

Ob tatsächlich alle Veranstaltungen in vorgesehener Form stattfinden können, wissen die Verantwortlichen im Bönener Jugendzentrum natürlich noch nicht. Nach wie vor ist vieles von der jeweils aktuellen Infektionslage und der dann geltenden Schutzverordnung abhängig. „Wir haben trotzdem erst mal so geplant und hoffen, dass wir alles anbieten können“, sagt Go-in-Mitarbeiterin Heike Constabel.

Für die jungen Besucher des Go ins sei es nach fast zwei Jahren Pandemie notwendig, mal wieder raus zu kommen, sich auszutauschen und etwas auszuprobieren. „Solange die Schulen geöffnet sind, haben wir auch geöffnet“, erklärt sie. Sollte die Pandemie „dazwischen grätschen“ und das eine oder andere Angebot unmöglich machen, wollen sich die Mitarbeiter etwas einfallen lassen. „Wir werden dann kreativ“, verspricht Heike Constabel. Voraussetzung für den Besuch des Jugendzentrums ist zurzeit ein negativer Corona-Test. „Die Kinder und Jugendlichen werden ja aber ohnehin in der Schule regelmäßig getestet. Der Nachweis reicht uns.“

Und damit kann es zum Beispiel im Kinderprogramm zum Kinobrunch am 23. Januar von 11 bis 17 Uhr, zum Billardturnier am 28. Januar von 15 bis 17 Uhr oder zum Bataka-Kampf, bei dem mit großen Schaumstoffschlägern gerungen wird, am 7. Februar von 15 bis 17 Uhr in die Einrichtung an der Bahnhofstraße gehen.

Angebote für Kinder

Schwerpunkt des ersten Halbjahres soll im Kinderbereich indes das Thema Naturschutz sein. Die meisten Angebote sind kostenlos. Jeden Mittwochnachmittag ab 15 Uhr beschäftigen sich die Mädchen und Jungen ab sechs Jahren etwa mit den kleinen Krabbeltieren. „Die Kinder sollen dabei lernen, wie wichtig Insekten sind und wie man sie schützt“, gibt Heike Constabel an.

Um das Thema Nachhaltigkeit geht es außerdem beim Bastelwettbewerb mit Recyclingmaterial am 4. März von 15 bis 17 Uhr und bei der Tauschparty am 18. März zur gleichen Uhrzeit. Dabei kann jedes Kind vier bis fünf Stücke aus dem eigenen Kleiderschrank gegen andere tauschen. In den Osterferien vom 11. bis 14. April jeweils von 10 bis 14 Uhr ist zudem eine Naturschutzwoche (4 Euro je Teilnehmer), am 19. April ein Ausflug zum Gasometer in Oberhausen. Dort besuchen die Mädchen und Jungen die Fotoausstellung „Das zerbrechliche Paradies“. Die Kosten für die Fahrt betragen 3 Euro. Wenn es die Pandemie zulässt, soll es zudem wieder ein Kinderwochenende geben. Das führt die Teilnehmer am 14. und 15. Mai an den Möhnesee. Sie nehmen dort an einem Projekt zum Thema Wasser teil. Die Kosten dafür betragen 8 Euro pro Person.

Darüber hinaus können sich die Sechs- bis Zwölfjährigen in den kommenden Wochen auf die „Go-in-Klassiker freuen“, auf die Rosenmontagsparty am 28. Februar ab 14.30 Uhr zum Beispiel, das Wunschkino am 1. Februar und am 3. Mai sowie auf den Weltspieletag am 28. Mai.

Jugendprogramm

Das Programm für den Jugendbereich steht in diesem Halbjahr ebenfalls unter einem Schwerpunktthema. Es geht um „Queer“, um LGBTQ, Diversität, Vielfalt um sexuelle Orientierung. Interessierte Teens besuchen dazu drei Treffpunkte, das Queercafé in der Villa in Holzwickede am 28. Januar, das Sunrise in Dortmund am 23. Februar und den Jugendtreff Umgequeert ebenfalls in Dortmund am 26. März.

Start ist jeweils um 16 Uhr, gefahren wird mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Weiter sind Aktionen am Internationalen Tag gegen Homophobie am 17. Mai und zum Weltfrauentag am 8. März geplant, jeweils von 17 bis 19 Uhr.

Sport und Spaß sollen im Jugendprogramm aber gleichfalls nicht zu kurz kommen. Im Kalender stehen unter anderem am 5. Februar eine Fahrt in die Eishalle (Kosten 8 Euro) ab 13.30 Uhr, am 4. März zum Lasertag ins Lasermaxx nach Münster (10 Euro) ab 16 Uhr und am 20. April ganztägig in den Movie-Park nach Bottrop (21,50 Euro). Richtig raus aus der Gemeinde geht es vom 16. bis 19. Juni. Dann soll es nach Berlin gehen – sofern Corona das zulässt.

Angebote für Mädchen

Nur unter sich sein können Mädchen jeden Donnerstagnachmittag von 15 bis 17 Uhr im Go in. Das Programm haben sie selbst zum großen Teil mitgestaltet. Los geht es mit einem Blick in die Zukunft am Donnerstag. Zauberwürfel und eine magische Lampe sollen den Mädchen verraten, was sie erwartet. Eine Woche später, am 20. Januar, flimmert ein Wunschfilm im Mädchenkino über die Leinwand. Kreativ geht es weiter mit dem Anime-Button-Gestalten am 27. Januar, Kochen am 3. Februar und dem Basteln von Dekorationen für Rosenmontag am 24. Februar und für den Muttertag am 5. Mai.

Die Mädchen besuchen im Übrigen die Gemeindebücherei am 17. Februar, beschäftigen sich am 3. März mit dem Frauentag und am 10. März mit tierischen Helden. Zu Designerinnen werden die Teilnehmerinnen schließlich am 31. März. An diesem Nachmittag stellen sie neue Mode aus alten Kleidungsstücken her.

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