Der Traum vom Zirkus: Goetheschüler begeistern mit Akrobatik und Humor

Bönen. Ein Zirkusbesuch ist für viele Kinder ohnehin schon etwas Faszinierendes. Die betörende Komik der umher stolpernden Clowns, die wagemutigen Verrenkungen der Akrobaten in schwindelerregender Höhe.

Am Freitagabend, Samstagmorgen sowie Samstagnachmittag gehörten leuchtende Kinderaugen und stolze Blicke sogar zum Programm: Denn die Akteure der drei je zweistündigen Zirkusvorstellungen waren die 330 Schüler der Goethegrundschule. Sie präsentierten den hunderten Eltern, Verwandten und Bekannten, was sie in der vorangegangenen Projektwoche erarbeitet hatten.

Als das Licht in dem großen Zelt des Circus Rondel auf dem Gelände des Förderturms erlosch und der erste Applaus abebbte, war als erstes ein müdes Mädchen im Bett in der Manege zu sehen. Diese erste Szene kennzeichnete alle nachfolgenden spektakulären Auftritte als wahr gewordenen Traum. Und an den unzähligen stolzen Blicken, sowohl der agierenden Kinder als auch der Eltern in den Zuschauer-Reihen, war erkennbar, dass wirklich für viele Anwesende ein Traum in Erfüllung ging.

Zirkusauftritt der Goethe-Schüler

Zirkusauftritt der Goethe-Schüler
Zirkusauftritt der Goethe-Schüler
Zirkusauftritt der Goethe-Schüler
Zirkusauftritt der Goethe-Schüler
Zirkusauftritt der Goethe-Schüler

Es war nahezu unglaublich, was die Mitarbeiter des Circus Rondel mit den Erst- bis Viertklässlern in weniger als einer Woche erarbeitet hatten. Wie kleine Profis, die nie etwas anderes gemacht hatten, vollführten die Mädchen akrobatische Kunststücke zu Boden und sogar über den Köpfen der Zuschauer.

Gerade diese Luftakrobatik-Vorführungen am Trapez sorgten für Begeisterung und sicher für das ein oder andere schneller schlagende Herz. Doch die Kinder turnten mit großer Konzentration und Sicherheit an der Requisite herum und zeigten gemeinsam mit einem Profiakrobat des Zirkus gleichsam spektakuläre wie elegante Kunststücke.

Die Jungen brachten unter anderem als Clowns verkleidet den moderierenden Zirkus-Betriebsleiter René Ortmann mit ihren frechen Streichen zur Verzweiflung und das Publikum auf ihre Seite. Auch vollführten sie als die sieben Zwerge spektakuläre Sprünge, teils sogar über Feuer. Und sie vereinten Komik mit Bewegungskunst – kostümiert als historische Akrobaten, stilecht mit aufgemaltem Schnauzbart.

Beleuchtung und Musik sorgten für Atmosphäre

Alle Nummern setzten die Mitarbeiter des Circus Rondel darüber hinaus fantastisch in Szene. Beleuchtung und Musik sorgten für die richtige Atmosphäre, die farbenfrohen Kostüme entführten die Zuschauer teilweise in ganz andere Welten und Zeiten. Von der großen Freude und Motivation der agierenden Schüler bis hin zur Präsentation: Dem Publikum wurde ein rundum gelungenes Gesamtwerk geboten, das allen Beteiligten lange in guter Erinnerung bleiben wird.

Ebenfalls begeistert war auch Annegret Berg, Rektorin der Goethegrundschule. Und sie denkt bereits über eine Fortsetzung des Projekts nach: „Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass wir die Zirkuswoche in vier Jahren wiederholen“, erzählt die Schulleiterin.

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