Go In möchte Kontakt halten

Go in verteilt Tüten mit Lebensmitteln und Spielen

Abholbereite Tüten mit frischem Essen und Spielen gibt es im Go in.
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Abholbereite Tüten mit frischem Essen und Spielen gibt es im Go in.

Ursprünglich sollte der Treffpunkt Go in am Montag wieder für die jungen Besucher zu öffnen. Doch der Lockdown wurde verlängert und damit müssen auch die Türen des Bönener Jugendzentrums weiterhin geschlossen bleiben. Um dennoch den Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen zu halten, haben sich die Mitarbeiter allerdings einiges einfallen lassen.

Bönen – So gibt es ab Mittwoch für alle interessierten Mädchen und Jungen ab Schulalter ein Essens-Tüte, die sie sich am Treffpunkt abholen können. Sie enthält frische Lebensmittel und ein passendes, einfaches Rezept dazu, damit sich die jungen Köche daraus eine Mahlzeit zubereiten können. Um für alle Interessierten eine solche Tasche bereit zu halten, müssen sich die Teilnehmer zuvor für das kostenlose Angebot anmelden, und zwar unter der Telefonnummer 92 00 11 oder per E-Mail an mail@treffpunkt-go-in-de. Die Tüte soll vorerst einmal wöchentlich angeboten werden, jeweils mittwochs.

Zudem können sich die Mädchen und Jungen bereits ab Montag mit Spielen und DVDs eindecken. Circa 120 verschiedene Brettspiele, etliche Filme und einige Spielgeräte für draußen hat das Go in in seinem Fundus. Wer wissen möchte, was genau zur Verfügung steht, der kann sich zuvor am Jugendzentrum einen Katalog abholen. Der Verleih ist kostenlos, abgeholt werden können die Wunschspiele und Filme von Montag bis Donnerstag jeweils von 13 bis 17 Uhr.

„Wir möchten wissen, wie es ihnen geht“

„Die Übergabe wird coronabedingt ‘zwischen Tür und Angel’ stattfinden“, erklärt Go-in-Mitarbeiter Patrick Peitz. „In die Einrichtung dürfen wir momentan niemanden lassen“, bedauert auch die Treffpunkt-Leiterin Angela Bräuer. Ihr und ihren Kollegen ist es aber ein großes Anliegen, mit den Kindern und Jugendlichen zu sprechen.

„Wir möchten gerne wissen, wie es ihnen geht, wie sie mit der Situation zurechtkommen und wie wir sie unterstützen können“, sagt Angela Bräuer. Deshalb dürfen ab Montag auch alle Kinder an der Bahnhofstraße 130 klingeln, die etwas auf dem Herzen haben oder Hilfe benötigen. „Wir möchten jetzt die Bedarfe ermitteln, um dann entsprechende Angebote machen zu können“, so Angela Bräuer.

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