Bönener Feuerwehr mehrfach im Einsatz 

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Bönen - Es hätte eine riesige Katastrophe werden können: Die Feuerwehr musste am Sonntagmorgen die Reste eines Lagerfeuers im Mergelbergwald löschen. Trotz der enormen Waldbrandgefahr, die aufgrund der extremen Trockenheit der vergangenen Wochen überall herrscht, haben ein paar Waldbesucher offensichtlich alle Warnungen ignoriert und am Samstagabend in der Schutzhütte ein offenes Feuer angezündet.

Spaziergänger bemerkten dann am Morgen den Rauch und alarmierten gegen 8.40 Uhr die Feuerwehr. Die setzte ein Hochdruck-Löschgerät mit einem Wasser-Schaum-Gemisch ein, um zu verhindern, dass sich der Brand wieder entzündet und ausbreitet. 

Mit genau dem gegensätzlichen Element waren die Einsatzkräfte dagegen am Samstagabend beschäftigt. Während des Starkregens war der Keller eines Wohnhauses an der Beethovenstraße voll Wasser gelaufen. Mithilfe einer Tauchpumpe legten die Retter das Untergeschoss wieder trocken. 

Kurz darauf erreichten ähnliche Meldungen vom Bockeldamm und aus der Bachstraße die Feuerwehr. Dort mussten die Wehrleute aber nicht mehr eingreifen, da das Wasser bei ihrem Eintreffen bereits abgelaufen war. Dafür mussten sie eine weitere Tauchpumpe an der Bahnhofstraße im Keller eines Wohn- und Geschäftshauses in Betrieb setzen. 

Ein letztes Mal in dieser Nacht rückte die Feuerwehr dann gegen 23.25 Uhr aus. Die Fußgängerunterführung im Bahnhof stand ebenfalls unter Wasser und musste leergepumpt werden. 

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