Boten bringen Masken

FFP2-Masken frei Haus: Bönener Apotheken bieten besonderen Lieferservice an

Seit einigen Tagen ist das Maskenmobil in Bönen unterwegs und versorgt die Menschen mit FFP2-Masken.
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Seit einigen Tagen ist das Maskenmobil in Bönen unterwegs und versorgt die Menschen mit FFP2-Masken.

In Bönen gibt es fortan einen ganz besonderen Lieferservice. Den Menschen sollen FFP2-Masken vor die Haustür gebracht werden - mit dem sogenannten Maskenmobil.

Bönen - Noch immer haben die Infektionszahlen nicht das Niveau erreicht, das uns aufatmen lassen könnte. Zudem sorgen die neuen Virusmutationen dafür, dass wir noch größere Vorsicht walten lassen müssen. Das erste Gebot im Kampf gegen die Corona-Pandemie bleibt also: Kontakte so weit wie möglich einschränken! Mit dem Maskenmobil will Apotheker Stefan Oyen jetzt einen Beitrag dazu leisten. Gleichzeitig möchte er denjenigen, die ohnehin nur eingeschränkt mobil sind, den Gang in eine seiner drei Apotheken, der Marien-Apotheke, der Apotheke am Bahnhof und der Apotheke am Brunnen, ersparen.

Wer von seiner Krankenkasse Coupons für ein sechsteiliges FFP2-Maskenset zugeschickt bekommt und den kostenlosen Service in Anspruch nehmen möchte, kann sich ab sofort unter der Telefonnummer 9 69 97 16 melden, seine Adresse nennen und einen Termin für die Übergabe vereinbaren. Ein Anrufbeantworter ist geschaltet. Falls der Anruf nicht entgegengenommen werden kann, werden die Kunden zurückgerufen. Auch per E-Mail an Maskenmobil@Apotheke-boenen.de ist eine Bestellung möglich. An der Haustür wird das Mund-Nasen-Schutz-Set gegen die Coupons und die Schutzgebühr von zwei Euro getauscht.

„Auch wer keinen Coupon von seiner Krankenkasse hat, kann diesen Service nutzen und sich Masken nach Hause liefern lassen“, sagt Stefan Oyen. Nach der aktuellen Schutzverordnung ist das Tragen von OP- oder FFP-Masken in Bussen und Bahnen sowie im Supermarkt bald Pflicht. Das hat die Nachfrage zwar deutlich steigen lassen, dennoch haben seine drei Apotheken momentan einen ausreichenden Vorrat zur Verfügung, gibt Oyen an.

Boten bringen die Masken zur Haustür

Auch in der Bären-Apotheke ist das Lager gut gefüllt. „Wir haben einen Extra-Vorrat angelegt“, erzählt Apothekerin Margot Tegethoff. Auf Wunsch liefern die Mitarbeiter der Bären-Apotheke die Masken ebenfalls ohne zusätzliche Kosten an die Berechtigten aus. „Wir bringen die Masken im Rahmen unseres normalen Botendienstes zu den Kunden“, erklärt Tegethoff. Das Angebot richte sich dabei keinesfalls ausschließlich an Stammkunden. Das Prozedere ist dabei ähnlich wie bei den Kollegen: Wer die Coupons erhalten hat, kann das Maskenset unter der Rufnummer 82 20 anfordern und es sich liefern lassen. Gezahlt werden muss dafür lediglich der Eigenanteil von zwei Euro.

Die Kosten für die Masken übernimmt ansonsten der Bund. Die Bundesregierung hat die Verteilung der FFP2-Masken an Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören, im Dezember beschlossen. Die bieten nämlich nicht nur dem Gegenüber einen besseren Schutz vor einer Ansteckung, sondern auch dem Träger selbst.

Immerhin filtern sie rund 94 Prozent der Aerosole aus der Atemluft, die die Viren enthalten können. Bedacht werden Frauen und Männer ab 60 Jahren oder mit Vorerkrankungen. Die ersten drei Exemplare konnten sich die Betroffenen zum Jahresende kostenlos in den Apotheken abholen. Jetzt folgen zwei Mal sechs weitere Masken, für die je Set ein Eigenanteil von zwei Euro gezahlt werden muss. Berechtigte erhalten bis 28. Februar Coupons für die ersten sechs Masken per Post von ihren Krankenkassen, zwischen dem 16. Februar und 15. April gibt es dann noch mal Coupons für sechs Exemplare.

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