Unwetter-Schaden fast auf halbe Million geschätzt

Rund um die beschädigten Häuser hat die UKBS schon etwas aufgeräumt.

BÖNEN ▪ Auf „400.000 bis 500.000 Euro“ schätzt Karl-Friedrich Meister den Schaden, der am Freitagabend vermutlich durch eine „Windhose“ an drei Miethäusern der Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft in Bramey entstanden ist. 

Obwohl der Gewittersturm an den Gebäuden an der Grünstraße jeweils die gesamte Dachpappe und Dämmung abgerissen hatte, sind die Wohnungen laut Aussagen des UKBS-Prokuristen und des Bönener Bauhof-Chefs Roland Melbert weiterhin nutzbar.

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Windhose deckt drei Häuser ab

„An den Decken sind zwar ein paar feuchte Flecken zu erkennen, aber das ist nicht dramatisch“, so Melbert, der am Wochenende Bereitschaftsdienst hatte. „Wir haben noch am Freitagabend einen Dachdecker kommen lassen, der zumindest schon einige Stellen notdürftig abgedichtet hat. Außerdem haben wir auf den Grundstücken ein bisschen aufgeräumt und die Wege freigemacht“, sagte Meister. Und Warmwasser hätten die Mieter auch wieder, nachdem ein Schornsteinfeger die Kamine kontrolliert und freiggeeben habe.

Eindrücke vom Freitagabend:

Windhose in Bramey

Am Montag sollen die drei Gebäude schon eingerüstet werden, damit zunächst die Regenabläufe hergerichtet werden können. „Bevor wir richtig mit den Reparaturen beginnen können, muss die Versicherung allerdings kommen, um sich den Schaden anzusehen“, erläuterte Karl-Friedrich Meister.

Personen kamen dort wie auch bei zahlreichen anderen größeren Astbrüchen im gesamten Gemeindegebiet nicht zu Schaden. Die Feuerwehr fuhr allein am Freitag zehn Einsätze. Am Samstag kam noch einer hinzu, weil in einer großen Weide an der Bahnhofstraße die Krone umgeknickt war und abzustürzen drohte. Roland Melbert war am Sonntag noch zur Kontrolle in allen Ortsteilen der Gemeinde unterwegs. ▪ li

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