Förderprogramm des Landes

Bönen bekommt weitere Fördergelder zur Stärkung der City

Fahrrad steht in der Fußgängerzone Bönen
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Nach der Coronapandemie soll sich die Bönener Fußgängerzone wieder beleben.

Die Gemeinde Bönen bekommt mehr Geld aus einem Förderprogramm des Landes NRW. Die Summe ist für die Stärkung der Innenstadt vorgesehen.

Bönen – Das Projekt „Stärkung der Innenstadt“ kann die Gemeinde Bönen nun mit etwas mehr Geld im Budget angehen, als im ersten Aufschlag Ende 2020 bewilligt. Zu den 27 000 Euro aus dem Sofortprogramm des NRW-Städtebauministeriums sind noch einmal 26 000 Euro aus dem neuen Förderprogramm „Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen“ der Ministerin Ina Scharrenbach (CDU) hinzugekommen. Darauf hat der CDU-Vorsitzende Torsten Goetz hingewiesen.

Bei der Summe handelt es sich faktisch um den „Nachschlag“, den sich die Verantwortlichen im Rathaus von Beginn an mit einem detaillierteren Folgeantrag für die zeitweise Zwischenvermietung leer stehender, weil nicht mehr marktgängiger „City“-Immobilien erhofft hatten.

Hilfe für Existenzgründer

Eine Option des Programms gegen die von Corona forcierte Verödung ist es, Existenzgründern und neuen Akteuren in der Kernzone Bahnhofstraße mit einer befristet subventionierten Miete auf die Füße zu helfen, damit mehr Leben und Attraktivität einziehen kann.

Fünf Objekte hatte die Gemeinde dafür im Blick, wie Projektbetreuer Jens Büchting auf Anfrage berichtet. Bei dreien habe sich der Ansatz wegen Abbruch, Verkauf oder anderweitiger Belegung aber zerschlagen. Das Büro BBE, Verfasser des letzten Einzelhandelskonzeptes, ist beauftragt, den Blick auf räumliche Möglichkeiten und potenzielle Mieter konzeptionell zu schärfen.

Zum Auftakt per Videoschalte mit BBE meldeten sich neun Interessenten an. Die genauere Erhebung brachliegenden Flächenpotenzials läuft noch. Büchting will die Grundlagen sammeln und einen Schnellschuss vermeiden. Das weitere Vorgehen ist noch offen.

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