Zweite Corona-Impfdosis für Awo-Senioren

Bönener Einrichtung hält sich weiter strikt an Hygieneregeln

Corona-Impfung im Awo-Seniorenzentrum in Bönen
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 Christel Henkel aus dem Awo-Seniorenheim in Bönen ist froh, nun auch die zweite Corona-Impfung zu erhalten.

Bönen – Aufatmen im Bönener Awo-Seniorenzentrum: 68 Bewohner und einige Kurzzeitpflegegäste bekamen am Freitag die zweite Schutzimpfung gegen das Corona-Virus. „Sie sind alle sehr glücklich darüber“, berichtet Ralf Degenhardt-Ruhoff. Der Einrichtungsleiter und seine Mitarbeiter sind am Samstag an der Reihe und erhalten von einem mobilen Impfteam ebenfalls die zweite Dosis.

Die erste Spritze mit dem Wirkstoff der Firmen Biontec und Pfizer haben die Senioren und Mitarbeiter an der Eichholzstraße bereits am 8. Januar erhalten. Die Immunisierung haben alle Empfänger dabei sehr gut vertragen, wie Degenhardt-Ruhoff bestätigt. „Wir hatten keine Nebenwirkungen oder Reaktionen“, erzählt er. Damit der Impfstoff jedoch seine volle Wirkung entfalten kann, war nun nach drei Wochen eine zweite Dosis erforderlich. Und dafür krempelten alle Beteiligten gerne noch einmal die Ärmel hoch.

Zurück in den „normalen Alltag“ können die Bewohner und Mitarbeiter wohl aber dennoch vorerst noch nicht kehren. Ralf Degenhardt-Ruhoff mahnt jedenfalls zur Vorsicht. „Es dauert etwa zehn Tage, bis die Impfung ihren vollen Schutz entfaltet“, hat er erfahren. Zudem gebe es Senioren und Mitarbeiter, die nicht geimpft wurden, etwa aus gesundheitlichen Gründen, und neue Bewohner, die erst noch immunsiert werden müssen. „Wir werden weiterhin alle Hygienemaßnahmen strikt beachten“, sagt er. Kein Besucher könne derzeit das Haus betreten, ohne sich vorher einem Schnelltest zu unterziehen. Das Infektionsrisiko sei einfach noch zu hoch.

Das Konzept, welches das Awo-Team in Bönen zum Schutz vor einem Corona-Ausbruch im Haus aufgestellt hatte, hat lang gut funktioniert. Im November traten dann aber doch erste Fälle dort auf, einige Senioren und Mitarbeiter steckten sich mit dem Virus an. Die meisten erlebten glücklicherweise nur einen milden Krankheitsverlauf. Mit der erfolgten Impfung sind die Beteiligten zuversichtlich, einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie geleistet zu haben.

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