Zählernummern nicht weitergeben

Betrug am Telefon: Stadtwerke warnen vor dubiosen Energieanbietern

Stromzähler
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Zählerstände und Zählernummern sollten nicht am Telefon durchgegeben werden.

In Kamen, Bergkamen und Bönen häufen sich offenbar wieder Betrugsversuche am Telefon, bei denen dubiose Firmen neue Energieverträge anbieten.

Kreis Unna – Die Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) erhalten aktuell wieder vermehrt Hinweise aus der Bevölkerung in Kamen, Bergkamen und Bönen, dass Dritte auf illegale Weise über das Telefon neue Energieverträge abschließen wollen. Drückerkolonnen würden bewusst falsche Angaben und verschiedenste Anliegen als Vorwand nutzen, um personenbezogene Daten auszuspähen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Beispielsweise durch die Angabe des Zählerstandes und der Zählernummer kann ein unbekannter Dritter nichts ahnende Menschen als seine eigenen neuen Kunden ausgeben. Danach kann es also tatsächlich einen unfreiwilligen Lieferantenwechsel geben, der seitens des Kunden nur mit sehr viel Aufwand rückgängig gemacht werden kann.

Identität häufig verschleiert

Möchte jemand gegen die Anrufer vorgehen, ist der oder die Geschädigte persönlich gefordert und muss den Kontakt zur Bundesnetzagentur suchen. Die Telefonnummer lautet 0291/9955-206. Auch über eine E-Mail an rufnummernmissbrauch@bnetza.de gibt es Informationen zur weiteren Vorgehensweise.

„Insgesamt ist es sehr schwierig, die unlauteren Konkurrenten zu belangen. Sie verschleiern ihre Identität oder verstecken sich hinter beauftragten Call-Centern“, schreiben die GSW. Dennoch würde versucht, alle Rechtsmittel auszuschöpfen. Es werden mitunter Strafanzeigen gestellt oder erkannte Unternehmen abgemahnt. Zumindest teilweise durchaus mit Erfolg und mit hohen Strafen für die unlauteren Wettbewerber.

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