Barbara wird Namensgeberin: Nur noch eine katholische Pfarrei

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Pfarrer Benno Heimbrodt wird die neue Pfarrei St. Barbara Bönen und Heeren leiten und ab 2020 als einer der drei hauptamtlichen Kräfte im großen pastoralen Raum mit Kamen und Bergkamen mitwirken.

Bönen - Der 4. Dezember ist für Bergleute ein besonderer Tag. Ist er doch ihrer Schutzpatronin, der Heiligen Barbara, gewidmet. Auch wenn der Bergbau in der Gemeinde keine Rolle mehr spielt, wird dieser Tag mit Beginn des kommenden Jahres in Bönen wieder an Bedeutung gewinnen; denn am 1. Januar wird aus dem katholischen Pastoralverbund Bönen-Heeren die „Pfarrei St. Barbara Bönen und Heeren“.

Erzbischof Hans-Josef Becker hat der Gemeinde letztlich den Namen gegeben. Er war damit dem Vorschlag gefolgt, der bei der Abstimmung der Katholiken in Bönen und Heeren knapp vor Franziskus (nach Franz von Assisi) und Johannes (nach Papst Johannes 23.) gelandet war.

„Die Heilige Barbara als Namensgeberin ist auch sehr passend“, weist Burkhard Schlottmann auf die Bedeutung des Bergbaus für den Katholizismus in Bönen und den umliegenden Kommunen hin. „Erst mit den Bergleuten aus den östlichen Ländern fasste die katholische Kirche in unserer Region Fuß. Vorher war hier ja alles von der Reformation geprägt“, sagt Schlottmann. 

Er hat als Mitglied des Fusionsausschusses am Zusammenschluss der drei Pfarreien St. Bonifatius und Christ-König in Bönen sowie Herz-Jesu in Heeren intensiv mitgewirkt. „Wir haben das ja mehr als ein Jahr lang zusammen mit Pfarr Heimbrodt vorbereitet“, berichtet der ehemalige KAB-Regionalsekretär. Die beiden Vereine der katholischen Arbeitnehmer-Bewegung in Bönen und Altenbögge bilden bekanntlich schon seit Juni einen Verbund unter dem Namen KAB St. Barbara Bönen-Heeren. 

Die neue Pfarrei wird in diesem Rahmen nicht lange bestehen bleiben. Sie soll bereits 2020 mit einem Zusamnenschluss der katholischen Kirchengemeinden in Bönen, Kamen und Bergkamen in einen gemeinsamen pastoralen Raum mit drei hauptamtlichen Priestern und zwei Pastoralreferenten aufgehen. 

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