Der Bachelor Sebastian Pannek im Interview

"Wenn es sich lohnt, bin ich ein Draufgänger"

Bönen - Seit Mittwochabend verfolgt fast die ganze Nation – zumindest aber die meisten Bönener – ob der „Bachelor“ der aktuellen RTL-Staffel sein Herz an eine der Kandidatinnen verliert. Alle Augen sind dabei auf Sebastian Pannek gerichtet. Der Bönener ist trotz des plötzlichen Ruhmes er selbst geblieben: sympathisch, bodenständig und richtig nett, wie WA-Redakteurin Sabine Pinger im Gespräch mit ihm festgestellt hat.

3,1 Millionen Menschen haben die erste Folge gesehen. Alle Medien berichten, in den sozialen Netzwerken ist der „Bachelor“ Thema Nummer eins. Was ist das für ein Gefühl, so in der Öffentlichkeit zu stehen?

Sebastian Pannek
: Ehrlich gesagt bekomme ich von dem ganzen Drumherum nicht viel mit. Ich blende das bewusst aus und lese die ganzen Berichte nicht. Für mich sind die Menschen in der Sendung viel wichtiger. Nur die Reaktionen auf meinem persönlichen Instagram-Account verfolge ich.

Wie reagieren Familie, Freunde und Kollegen denn?

Pannek
: Sie äußern sich durchweg positiv und meine Familie unterstützt mich voll.

Wie sind Sie überhaupt „Bachelor“ geworden?

Pannek
: Ich habe eine Anfrage von RTL erhalten. Als die bei mir auf dem Tisch lag, habe ich mich erstmal gefragt: „Hey, kannst du das machen, jetzt, in deiner Lebenssituation?“ Ich habe dann ganz viele Gespräche geführt und wollte genau wissen, was da passiert und wie echt das Ganze ist. Am Ende hat alles gepasst.

Und wie ist es dann, sich selbst im Fernsehen zu sehen? Gibt es da Augenblicke, in denen Sie denken, „da hättest du doch etwas anders machen müssen“?

Pannek
: Es war auf jeden Fall sehr speziell, sich selbst zu sehen. Und es ist spannend, wieder in die Momente hineingezogen zu werden und alles noch mal zu erleben. Ich stand ja sehr unter Spannung, als ich die Mädels begrüßt habe. Jetzt habe ich die Zeit, mir alles in Erinnerung zu rufen. Es ist schließlich schon wieder eine Weile her, seit wir gedreht haben.

War es nicht toll, zu hören, wie die Kandidatinnen von Ihnen geschwärmt haben?

Pannek
: Das hat mich natürlich sehr gefreut. Es ist überhaupt interessant, den Mädels zuzuhören. Ich kenne ja nur die Teile, bei denen ich anwesend war. Es ist spannend, sie in der Villa zu erleben, das habe ich schließlich alles nicht mitbekommen.

Abgesehen von dem plötzlichen Ruhm – was hat sich für Sie persönlich durch die Sendung geändert? Sie sind eigentlich eher als zurückhaltender Mensch bekannt. Haben Sie sich verändert?

Pannek
: Wenn ich merke, dass es sich lohnt, bin ich ein Draufgänger. Und ich konnte immer ich selbst bleiben. Natürlich ist es schwierig, auf jede einzelne Frau einzugehen. Aber in den Einzeldates habe ich alles drumherum vergessen und mich nur auf ein Mädchen konzentriert. Ich wollte die Zeit gut nutzen, um sie wirklich kennenzulernen.

Und jetzt? Machen Sie weiter wie vorher, oder müssen sich sich gerade verstecken, um dem ganzen Rummel zu entgehen?

Pannek
: Ich gehe nicht nur im Dunkeln vor die Tür. Ich treffe mich mit Freunden und meiner Familie ganz normal in Köln oder Bönen. Allerdings trage ich eine Mütze oder Kappe, wenn ich vor die Tür gehe. Und wenn ich eine Gruppe Mädchen sehe, vermeide ich den Blickkontakt. In Bönen entstehen natürlich immer Gespräche, etwa beim Einkaufen. Und klar, da geht es dann auch um die Sendung. Aber es fühlt sich an wie immer.

Und was passiert nach dem „Bachelor“. Gibt es Pläne?

Pannek
: Nein, ich lasse alles auf mich zukommen. Ich habe das Ganze nicht gestartet, um Karriere zu machen, sondern weil mich das Projekt interessiert hat und ich mich im besten Fall verliebe und mit einer Frau rausgehe. Es ist auch noch sehr früh, sich Gedanken zu machen. Ich werde auf jeden Fall nicht durch Dorfdiscos ziehen und Rosen verteilen. Dafür bin ich nicht der Typ.

Video: So stellt sich Sebatian Pannek vor

Diese 22 Frauen konkurrieren um Sebastian Pannek - von denen vier schon in der ersten Folge aus der Serie "Der Bachelor" geschmissen wurden:

Der Bachelor: Diese 22 Frauen konkurrieren um Sebastian Pannek

Lesen Sie hier weitere Berichte zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare