Ausschuss stimmt für Hunde auf dem Friedhof und gegen Parken in der Fußgängerzone

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Bönen – Die Mitglieder des Ausschusses für Planen, Bauen und Umwelt segneten in ihrer letzten Sitzung im Rathaus die Neufassung der Friedhofssatzung der Gemeinde bereits einstimmig ab.

Sie beinhaltet unter anderem, dass künftig bereits eingeäscherte Haustiere als Beigabe mit in das Urnengrab ihrer verstorbenen Besitzer beigesetzt werden dürfen. 

Zudem sollen künftig nicht nur Blindenhunde auf den gemeindlichen Friedhof mitgenommen werden dürfen, sondern alle Hunde – sofern sie an einer kurzen Leine geführt werden. Auf dem Friedhof in Nordbögge sollen demnächst Baumbestattungen möglich sein, und schließlich sollen Kinder bereits ab sieben Jahren ohne erwachsene Begleitung die Friedhöfe der Gemeinde betreten können. 

Prüfung von Wohnmobilstellplatz

Ebenfalls einstimmig fiel die Entscheidung der Gremiumsmitglieder aus, die Verwaltung damit zu beauftragen, zu prüfen, ob sich auf dem ehemaligen Zechengelände nicht ein Wohnmobilstellplatz einrichten lasse. Diese Anregung hatte zuletzt die Bürgermeinschaft Bönen (BgB) gegeben. Sie bevorzugt als Standort die Fläche neben dem Hallenbadparkplatz. 

Einen weiteren Antrag hat die SPD gestellt. Sie hat die Verwaltung aufgefordert, dafür zu sorgen, dass keine Fahrzeuge mehr widerrechtlich auf dem Bürgersteig an der Bahnhofstraße, Ecke Am Bahnhof vor dem Kiosk parken. Dazu sollte die Gemeinde Hindernisse, zum Beispiel Blumenkübel oder Poller dort aufstellen. Aus dem Rathaus kam nun der Gegenvorschlag, den Bereich zunächst regelmäßig zu kontrollieren und Falschparker mit Verwarngeldern zu bestrafen. Sollte das nicht funktionieren, könnten immer noch bauliche Maßnahmen ergriffen werden. Diesem Konzept stimmten die Ausschussmitlieder zu. 

Eine Kurzparkzone in der Fußgängerzone wollen die Kommunalpolitiker hingegen nicht. Die hatte sich die Grundstücksgemeinschaft Hußmann gewünscht, um ihr leer stehendes Ladenlokal an der Bahnhofstraße für potenzielle Mieter attraktiver zu machen. Die Anregung wurde einstimmig abgelehnt. 

Das letzte Wort in diesen Angelegenheiten hat aber noch der Gemeinderat. Er tagt am Donnerstag, 28. November, ab 18 Uhr im Rathaus.

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