Ausschuss befasst sich mit Mängeln und Wünschen der Bönener Schulen

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Der Schulhof des Marie-Curie-Gymnasiums soll unter anderem Spielgeräte und Bänke bekommen.

Bönen – Hunderte Schüler, Lehrer und Mitarbeiter nutzen täglich die Einrichtung in den Bönener Schulen. Dass dabei das eine oder andere verschlissen oder abgenutzt wird, ist normal. Um sich einen Überblick über den Zustand der Gebäude und der Ausstattung zu verschaffen, trafen sich im Juli die Vorsitzenden der Ratsfraktionen, die Einzelratsmitglieder, die Schulausschussvorsitzende und ihr  Stellvertrete, die Schulleiter und  Hausmeister, um gemeinsam mit Verwaltungsmitarbeitern die Schulen zu begutachten.  Die Aufstellung ist am Mittwoch Thema in der Sitzung des Schulausschusses. 

Hellwegschule 

Der Parkplatz der Hellwegschule soll ausgebaut werden. Dabei sollen nun auch Fahrradständer für die Lehrer installiert werden, an denen sie ihre Räder sicher abschließen können. Benötigt werden fünf bis sechs Plätze. Das Geld dafür ist in den Mitteln enthalten, die das Land mit dem Programm „Gute Schule 2020“ zur Verfügung stellt (siehe Kasten).

 Humboldt-Realschule 

Die Tische in den Klassenräumen sind teilweise sehr alt und kaputt. Deshalb werden für vier Klassenräume neue Tische benötigt. Die Gemeinde bearbeitet derzeit die Ausschreibung dafür. Zudem soll der Haupteingang eine Türklingel mit Videosprechanlage bekommen und das Sekretariat eine neue Telefonanlage. Immer häufiger fällt dort nämlich das Telefon der Sekretärin aus. Die derzeitige Anlage ist aber so alt, dass es dafür keine Ersatzteile mehr gibt. Die Anschaffungen sind ebenfalls im Konzept des Förderprogramms Gute Schule enthalten. 

Marie-Curie-Gymnasium

Der Schulhof soll eingezäunt und neu gestaltet werden, die Schüler Spielgeräte und Bänke bekommen. Eine Idee der Beteiligten ist außerdem, zu prüfen, ob die Gymnasiasten in den Pausen nicht auch den Sport- und Rasenplatz nutzen können. Diese Maßnahme wurde in das Gute-Schule-Konzept aufgenommen. 

Die Lehrer möchten hingegen neue Stühle für das Lehrerzimmer haben und zudem Möbel, auf und in denen etwas abgelegt werden kann. Dazu möchte die Gemeinde als Schulträger jedoch zunächst einen konkreten Vorschlag haben. Schließlich sei das Lehrerzimmer fast gänzlich mit Tischen und Stühlen ausgestattet. Es sei nicht ersichtlich, wie eine neue Ausstattung für mehr Ablagemöglichkeiten sorgen könne, heißt es in der Mitteilungsvorlage der Verwaltung für die Ausschussmitglieder. 

Auch den Wunsch des MCG-Kollegiums nach Ruheräumen für die Lehrer sieht die Schulträgerin demnach skeptisch. Im Schulgebäude gebe es keine leeren beziehungsweise ungenutzten Räume, die dafür infrage kämen. Ruheräume seien für die Durchführung des Lehrauftrages auch nicht zwingend erforderlich. 

Die Schüler und Lehrer klagen desweiteren darüber, dass es trotz des Sonnenschutzes an den Fenstern im Sommer sehr warm in den Klassenräumen wird. Sie sollten daher zusätzlich Vorhänge an den Fenstern bekommen. Die Gemeinde weist allerdings daraufhin, dass innenliegender Sonnenschutz die Wärmeentwicklung nicht verringert. Auch glaubt sie nicht, dass neue Türen die Lärmbelastung in den einzelnen Räumen dämpfen könnten, die sich die Schule aus diesem Grund wünscht. Die Lärmbelastung sei zum Teil sehr hoch, begründet die MCG-Leitung die Forderung. 

Einen neuen Kopierraum hat das Gymnasium bereits bekommen. Am alten Standort im Flur zwischen Sekretariat und Lehrerzimmer haben die Kopierer die Lehrer und die Schulleitung gestört, jetzt sind sie im ehemaligen Fotolabor untergebracht. 

Sowohl im Sekretariat, als auch im Schulleiterbüro sollten abschließbare Schränke stehen, um den Datenschutz zu gewährleisten, fordert die Schule. Die jetzt vorhandenen Schränke lassen sich nicht mehr ordnungsgemäß abschließen. Da die Begehung stattfand, als die Sekretärinnen nicht mehr im Haus waren, soll dieser Sachverhalt nun noch einmal überprüft werden, erklärt die Verwaltung. 

Pestalozzihauptschule 

Die Nachbarin, deren Grundstücksgrenze vom Schulhof aus zugänglich ist, hat ihr Grundstück neu eingezäunt. Dieser Zaun wird immer wieder von den Schülern mutwillig zerstört. Angedacht ist nun, direkt vor den Zaun eine Hecke zu pflanzen, die die Jugendlichen vom Zaun fernhält. Ob das eine Option ist, soll der Bauhof prüfen. 

Goetheschule 

An der jüngsten Schule in Bönen haben die Teilnehmer der Begehung aktuell keine relevanten Mängel festgestellt.

Neben der Schulbegehung und einem Bericht über das Konzept der Maßnahmen im Programm Gute Schule 2020 stehen im öffentlichen Teil der Sitzung ab 18 Uhr noch ein Bericht zum Sachstand Digitalpakt, die geplante Einrichtung einer Stelle für den Service und Support der IT-Ausstattung an den Schulen sowie ein Antrag der SPD zur Verbesserung der Qualität der Offenen Ganztagsgrundschulen auf der Tagesordnung.

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