Ausbau der östlichen Bahnhofstraße in Bönen wird überplant

+
Der östliche Teil der Bahnhofstraße soll komplett saniert werden.

Bönen – Der Ausbau der westlichen Bahnhofstraße schreitet voran. Doch auch der östliche Teil der ehemaligen Landstraße muss grundlegend saniert werden. Bis zum Jahresende will die Bönener Verwaltung einen Fahrplan aufstellen, wann und in welchen Abschnitten zwischen dem Bahnübergang in der Mitte und dem Ortsausgang zur Rhynerner Straße saniert und ausgebaut wird. Einen Bericht zum aktuellen Stand erhalten die Mitglieder des Ausschusses Planen, Bauen und Umwelt für ihre Sitzung am Donnerstag.

Vier Ingenieurbüros hatte die Gemeinde aufgefordert, Angebote für die notwendigen Planungsleistungen abzugeben, drei davon haben sich schließlich beworben. Ihre Angebote werden jetzt geprüft, noch in diesem Monat soll der Auftrag vergeben werden. Die ausgewählten Experten haben danach voraussichtlich bis Dezember Zeit, die bereits vorliegenden, zehn Jahre alten Entwürfe für den Vollausbau zu überarbeiten. 

Berücksichtigen müssen die Ingenieure dabei einiges, etwa den Radverkehr, Fußgängerquerungen, die gewünschte Barrierefreiheit, Bushaltestellen und Parkplätze. Außerdem gilt es, Entwässerungsvarianten darzustellen, die auf den Zentralabwasserplan der Gemeinde gründen. Das Mischwasserkanalsystem weist in diesem Bereich deutliche Mängel auf, die mit einem Neubau des Netzes beseitigt werden sollen. Und nicht zuletzt sollen die Fachleute das Konzept für den Aus- und Umbau des Bahnhofsumfeldes in die Planung mit einfließen lassen. Das umfasst auch den angedachten Fußgängertunnel sowie die langersehnte Unterführung der Bahnstrecke in der Gemeindemitte. 

Bürger sollen beteiligt werden

Im zweiten Quartal des Jahres will die Gemeinde dann die Bürger, insbesondere die Anlieger, mit ins Boot holen. Vorgesehen sind vier Veranstaltungen, an denen den Teilnehmern unter anderem das konkrete Vorhaben präsentiert wird. Dabei wird es gleichfalls um die Kosten gehen, die der Ausbau verursacht. Schließlich werden die Anwohner nach derzeitiger Gesetzeslage daran beteiligt. Um die Belastung für die Gemeindekasse und das Portemonnaie der Anrainer zu senken, will sich die Verwaltung aber um Fördermittel bewerben. Ein Teil der Maßnahme wird ohnehin aus Landesmitteln finanziert. Das war nämlich die Bedingung, als die Gemeinde 2018 die L667, die Bahnhofstraße, vom Land übernommen hat. 

Die Mitglieder in den Fachausschüssen sollen in diesem Jahr regelmäßig über den Planungsstand informiert werden. Wann genau die Arbeiten beginnen, steht allerdings erst fest, wenn die Planungen abgeschlossen sind.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare