Rat stimmt zu

Auf der Verkehrsinsel an der Zechenstraße soll es künftig blühen

Verkehrsinsel an der Zechenstraße Bönen
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Diese Verkehrsinsel an der Zechenstraße soll in eine Blühfläche umgewandelt werden.

Bönen – Die Zechenstraße mit ihrer Verkehrsinsel bietet einen eher trostlosen Anblick. Das soll sich nun ändern. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hatte den Antrag gestellt, die Fläche in Höhe des Einganges zum Gelände des Förderturmes umzugestalten, ökologisch aufzuwerten und in eine Blühfläche zu verwandeln. Der Rat stimmte dem Vorschlag nun zu.

Bei der vorgesehenen Fläche handelt es sich um die mit Rasen begrünte Verkehrsinsel vor der Zufahrt zum Zechenturm. Die Grünen regen an, die in diesem Bereich künftig funktionslosen Asphaltflächen zu entsiegeln.

Ein Ratsbeschluss vom 7. Februar 2019 sieht die Sanierung der Zechenstraße im Zusammenhang mit der städtebaulichen Entwicklung der Flächen westlich der Zechenstraße. Das gilt insbesondere für die mögliche verkehrstechnische Anbindung potentieller Wohnbauflächen an die Zechenstraße.

Da aufgrund der komplexen Grundstücksverhältnisse noch keine Konzepte für diese Flächen vorliegen, wurde Ende 2020 ein Teilabschnitt der Zechenstraße wegen seiner mangelhaften Verkehrssicherheit provisorisch saniert. In diesem Zuge wurde auch durch Sperrung des nördlichen Arms die Größe der erforderlichen Verkehrsfläche auf ein notwendiges Maß reduziert.

Grundsätzlich sei seitens der Verwaltung ein vollständiger Rückbau der nicht mehr erforderlichen Asphaltflächen geplant, allerdings erst dann, wenn eine weitere Verwendung dieser Verkehrsfläche ausgeschlossen werden kann und endgültige Planungen für die Zechenstraße vorliegen.

Das wird jedoch erst der Fall sein, wenn die verkehrstechnische Konzeption der Entwicklungsflächen absehbar sei und die überschüssigen Flächen einer dauerhaften Neunutzung zugeführt werden können. Der vorhandene Baumbestand lege nahe, dass die Neunutzung in einer Erweiterung der bereits vorhandenen Grünflächen liegen wird, ist die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen überzeugt.

Da es bis zur endgültigen Konzeption noch dauern wird, schlagen die Grünen die Zwischennutzung der unversiegelten Verkehrsinsel als Blühfläche vor. Eine Anreicherung der Fläche durch die Einsaat von regionalem Saatgut stelle einen positiven Effekt für die Biodiversität dar.

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