CDU-Antrag auf Stele mit Ortsteilen

Bönens neuer Kreisel an der Hammer Straße soll mit Kunst eine Runde Sache werden

Außen herum nimmt der Kreisverkehr Gestalt an. Jetzt kommt die Frage auf, was innen einen Akzent setzen kann, der Bönen gut aussehen lässt.
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Außen herum nimmt der Kreisverkehr Gestalt an. Jetzt kommt die Frage auf, was innen einen Akzent setzen kann, der Bönen gut aussehen lässt.

Zur Hälfte ist der Kreis gezogen, nach Ostern soll der Anschluss Hammer Straße/Bahnhofstraße zur runden Sache werden. Zeit, sich Gedanken über die Gestaltung der grünen Mitte zu machen.

Bönen – Es war absehbar, dass diese Frage in nächster Zeit öffentlich gestellt wird – und die CDU hat’s nun getan: Wie schmücken wir den neuen Kreisverkehr so, dass Bönen schon an der Hammer Straße Eindruck macht? So hat es Detlef Pilz nicht wörtlich niedergeschrieben in seinem jüngsten Antrag als Fraktionsvorsitzender. Aber nichts anderes meint sein Beschlussvorschlag „Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob eine Stele oder eine ähnliche Konstruktion mit sichtbaren Hinweisen auf die unterschiedlichen Ortsteile der Gemeinde Bönen im Mittelpunkt des neu entstehenden Kreisverkehres Hammer Straße/Bahnhofstraße installiert werden kann.“

Alles hängt vom Okay des Landesbetriebs ab

Derlei ist vielerorts zu sehen und in Bönen etwa mit Welsers Weltkugel im Kreisel am Gewerbegebiet schon geschehen. Insofern ist Fachbereichsleiter Robert Eisler nicht überrascht, zumal er mit dem Antragssteller im Vorfeld schon erörtert hat, was die Gestaltungsmöglichkeiten einschränkt. „Da hat Straßen.NRW nun mal den Hut auf“, sagte Eisler dem WA. Und der Landesbetrieb hat klare Vorstellungen, was in Kreisverkehren zumindest auf Landesstraße vor allem nicht geht, weil es als Unfallgefahr gilt. Massive Kunstwerke, zum Beispiel.

Regelauslegung kann sehr unterschiedlich sein

Diesbezüglich läuft es hier kaum anders als mit der Kunst an sich: es liegt vieles im Auge des Betrachters. Man kann getrost sagen: Es gibt Städte, die haben sich schon Blasen gelaufen bei dem Versuch, ihr Entree auf den Magistralen mit imageförderndem Zierrat zu versehen. Zu Irritation trägt ebenso bei, dass andere Nachbarn aber unter anderer Auslegung der Regeln durchaus mal bekommen haben, was einen guten Eindruck macht.

Erster Aufschlag im Verkehrsausschuss im Mai

„Die Diskussion führen wir in Bönen schon, auch mit Verweis auf andere Beispiele“, berichtet Eisler. Sofern der Auftrag ergeht – wohl durch den Planungsausschuss im Mai – „werde ich das Ganze mit dem Landesbetrieb mal abklopfen.“ Der Chef der Bauabteilung kann sich vorstellen, einen Ideenwettbewerb auszurufen. Vorausgesetzt, es bestehen tatsächlich Erfolgsaussichten.

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