Angelika Mohr leitet jetzt die katholische Einrichtung in Bönen

Den Traumjob in der Kita Christ König gefunden

Die Kita Christ König in Bönen hat mit Angelika Mohr eine neue Leiterin
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Am 1. September trat Angelika Mohr die Nachfolge von Birgit Schlottmann an der Kirchstraße an.

Für Angelika Mohr fängt jetzt jeder Morgen gut an. Schon bei Aufstehen freut sie sich auf den neuen Arbeitstag, wie sie erzählt. Mit der Leitung der katholischen Kindertageseinrichtung Christ König hat die 40-jährige schließlich auch ihren Traumjob gefunden.

Bönen - Vor zweieinhalb Wochen, am 1. September, hat Angelika Mohr die Nachfolge von Birgit Schlottmann angetreten. Ihre Vorgängerin ist nach 40 Jahren als Leiterin der Kita in den Ruhestand gegangen. „Die Übergabe hat super geklappt“, berichtet Mohr. Sie ist vor allem begeistert von der Herzlichkeit, mit der sie in der Kita und der Pfarrei empfangen wurde. „Ich fühle mich willkommen und habe mich sehr schnell eingefunden“, so die neue Leiterin. Der erste Eindruck, den sie von ihrer neuen Wirkungsstätte und dem Miteinander dort hat, ist sehr gut. „Es scheint so, als hätte der Job regelrecht auf mich gewartet.“

Tatsächlich hat sie sich schon länger gewünscht, eine Kita zu leiten. Dafür hat Angelika Mohr extra noch einmal die Schulbank gedrückt und mehr als ein Jahr lang jedes Wochenende in Lüdenscheid für die Fachwirtin im Erziehungswesen gelernt. Im Winter hat sie sich dann in Bönen beworben.

Aufgewachsen ist sie in Dortmund. Ihre drei jüngeren Geschwister suchten den Beruf quasi für sie aus. „Du musst Lehrerin oder Erzieherin werden“, rieten sie ihr. Immerhin hat sich die große Schwester immer gut um sie gekümmert.

Intensive Ausbildung

Und die Entscheidung war goldrichtig, stellt Angelika Mohr heute fest. „Ich liebe meinen Beruf. Es ist einfach schön, jeden Tag mit den Kindern zusammen zu sein, sie ein Stück weit aufwachsen zu sehen. Immerhin haben wir hier Kinder im Alter von zwei bis sieben Jahren.“ In dieser Lebensphase passiere bei den Kleinen sehr viel. Die Erzieherin ist dankbar dafür, dass sie an dieser Entwicklung teilhaben darf.

Ihre Ausbildung absolvierte sie in Unna im katholischen Kindergarten Sankt Katharina. Anschließend arbeitete sie als Integrationskraft in einem Familienzentrum in Fröndenberg, bis zu ihrem Wechsel nach Bönen dann acht Jahre lang als Facherzieherin im Familienzentrum Sankt Franziskus und Antonius in Körne.

Inzwischen ist Angelika Mohr mit ihrem Mann in die Gemeinde gezogen. „Jetzt kann ich zu Fuß zur Arbeit gehen und freue mich, dass ich nicht mehr so lange im Auto sitzen muss.“ Die Zeit, die sie dadurch spart, will sie lieber in ihre neue Aufgabe investieren. Der erste Schritt ist für die 40-Jährige nun, alle besser kennenzulernen – die 65 Mädchen und Jungen in der Kita, deren Familien, ihre zehn Kollegen sowie die Mitglieder der Kirchengemeinde. „Und die ersten Namen kann ich auch schon“, sagt sie.

Vor allem möchte Angelika Mohr einen guten Kontakt zu den Müttern und Vätern aufbauen. „Durch die Corona-Pandemie ist einiges verloren gegangen. Jetzt können wir uns wieder näher kommen“, wünscht sich die neue Einrichtungsleiterin.

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