70 Akteure begeistern Publikum beim Bönener Neujahrskonzert 

+
Warten auf den großen Auftritt: Die kleinen Ballerinen aus dem Kursus von Wanda Plötz hatten für das Neujahrskonzert ein Stück von Johann Strauß einstudiert und ernteten dafür viel Applaus.

Bönen – Orchestermusik, Tanz, ein Cello-Ensemble, Solo-Einlagen, ein vierhändiges Klavier und Gitarren, Chorgesang, Operettenklänge und Musicalstücke – was brauchte es mehr an musikalischen Zutaten, um das neue Jahr am Sonntagnachmittag in der Aula des Marie-Curie-Gymnasiums begrüßen zu können?

Kein Wunder, dass Bürgermeister Stephan Rotering gespannt war auf die Umsetzung dieses Angebots, wie er bei seiner Begrüßung betonte. Anne Suermann vom Musikkarussell hatte dieses abwechslungsreiche und zugleich anspruchsvolle Programm mit fast 70 Akteuren zusammengestellt, das Kulturbüro der Gemeinde Bönen mit Caroline Kirchner für den passenden Rahmen gesorgt. 

Beste Voraussetzungen also auch für die gut aufgelegte Moderatorin Christina Branner Jespersen, die gelöste Stimmung von der Bühne ins Publikum und von dort wieder auf die Protagonisten zu übertragen. Mit dem geschickt ausgetüftelten Programm war für jeden Geschmack der gut 200 Besucher etwas dabei. 

Ebenfalls großartig zu sehen, wie viele Schüler mit ihren Dozenten aus der Bönener Musikschule mit dabei waren und mit Gästen aus unterschiedlichsten Musiksparten für einen äußerst vergnüglichen Nachmittag sorgten, ergänzt durch ein Kaffeeangebot und von Ausstellungsstücken der Bönener Künstlerin Kerstin Donkervoort. 

Den Auftakt machte das Neue Orchester Bönen unter der Leitung von Matthias und Regine Overbeck mit einem Stück aus dem 17. Jahrhundert von Henry Purcell. Dass sie auch ganz anders können, bewiesen die Musiker anschließend mit einem James-Bond-Medley. Die kleinen Elevinnen der Kinderballetttruppe von Wanda Ploetz ließ mit ihrem Auftritt zu Musik von Johann Strauß manches Herz vor allem der Zuschauerinnen aufgehen. 

Neujahrskonzert 2019 in der Aula

Georgiy Wagenblaß und Khoi Hoang sind keine Unbekannten mehr. Was die beiden am „Klavier zu vier Händen“ zeigten, war eine wahre „Journey to the Heavens“, wie das Stück von Vladimir Sapozhikov heißt. Dem folgte am Klavier Max Kalina, der sich Scott Joplins „Maple Leaf Rag“ ausgesucht hatte. 

Während der Chor „QuerBeet“ unter der Leitung von Anne Suermann sich an Leonard Cohens berühmtes „Halleluja“ wagte, unternahm das Folkensemble um Hartmut Hegewald einen Europatrip zum Balkan und nach Irland. Mit klassischer Gitarrenmusik sorgten die beiden Virtuosen Raphael und Michael Schwentker für einen besonderen Moment. 

Anschließend zeigte die Klasse von Regine Overbeck eindrucksvoll, dass auch Rockklassiker wie „The Final Countdown“ auf sechs Celli toll klingen. Den Schluss und gleichzeitigen Höhepunkt des Neujahrskonzerts gestalteten Anna-Sophie Szepanik am Klavier und Joel Urch, Gesang. Ihr Programm reichte von klassischen Liedern von Schubert und Beethoven bis zu Ohrwürmern aus „My Fair Lady“ und „Anatevka“.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare