Ärger über Müll und Sachbeschädigung

Erneut Vandalen am Rehbusch

An der Sportanlage am Rehbusch sorgen unter anderem große Müllansammlungen für Ärger.
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An der Sportanlage am Rehbusch sorgen unter anderem große Müllansammlungen für Ärger.

Die Sportanlage am Rehbusch bleibt ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche. Das ist kein Problem, auch wen sie nicht zum Fußballverein gehören. Doch bei Alkohol- und Drogenkonsum und Vandalismus hört bei den Verantwortlichen der SpVg Bönen der Spaß auf.

Bönen – Nicht nur im Sommer auch bei den derzeit kalten Temperaturen treffen sich tagsüber und abends diverse kleine Gruppen – ob coronakonform oder nicht, soll hier keine Rolle spielen. Auch Platzwart Heinz Piezocha möchte die fußballfremden Gäste der SpVg Bönen nicht verjagen.

Doch er ärgert sich darüber, dass sie sich nicht benehmen. „Sie können ja da sitzen, aber sie sollen ihren Müll wieder mitnehmen“, sagt Piezocha. Der Alkohol- und Drogenkonsum, von denen leeren Flaschen und die kleinen zurückgelassenen Plastiktütchen zeugen, stört ihn ebenfalls, aber dass hin und wieder etwas demoliert wird, geht dann gar nicht mehr.

Schon im Frühjahr hatten Unbekannte eine Werbebande aus der Verankerung gerissen und das Plastikglas an der Auswechselbank stark beschädigt. Die Bande konnten die SpVg-Ehrenamtlichen wieder reparieren, auf den Kosten für das Acrylglas bleibt der Verein aber wohl sitzen.

In dieser Woche schlugen die Vandalen wieder zu, hebelten die Fensterläden am Kassenhäuschen auf, warfen Tische um und hinterließen an dem Unterstand auf Höhe der Mittellinie des Rasenplatzes jede Menge Müll.

Für den Vorstand war das Fass damit übergelaufen. Die Bönener riefen die Polizei. Sie verzichteten zwar auf eine Anzeige, baten aber darum, dass die Beamten und die Mitarbeitenden des Ordnungsamtes künftig regelmäßig kontrollieren. Das werde nun geschehen, sagte Piezocha. Und prompt war tags darauf das Ordnungsamt zur Stelle. „Aber eine halbe Stunde, nachdem die Weg waren, waren die Jugendlichen wieder da“, so der Platzwart.

Der hatte bei den ‘Besuchern“ unlängst auch eine orangefarbene Baustellenlampe entdeckt, die irgendwo entwendet wurde. „Die habe ich der Gemeinde wieder übergeben“, erzählt Piezocha, der selbst auf der Anlage wohnt. „Aber ich gehe da nachts im Dunkeln nicht zu denen hin.“

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