Neue Sicherheitsregeln

Änderungen bei der Müllabfuhr: 24 Straßen in Bönen betroffen

Die Müllwagen in Bönen sollen möglichst nicht rückwärts fahren.
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Die Müllabfuhr soll auch in Bönen möglichst nicht mehr rückwärts fahren.

Die Gemeinde hat jetzt festgelegt, in welchen Straßen sich Anwohner auf Veränderungen bei der Müllabfuhr einstellen müssen.

Bönen – Die Anlieger von 24 Straßen werden sich daran gewöhnen müssen, dass die Müllabfuhr nicht mehr so kommod vor der eigenen Haustür erfolgt wie bisher. Die Gemeinde hat mit der GWA als beauftragte Entsorgungsgesellschaft des Kreises nun endgültig festgelegt, an welchen Stellen, quer über Bönens Ortsteile verteilt, das Ein- und Ausfahren des Müllwagens den Rückwärtsgang erfordert und deswegen nicht mit den Sicherheitsvorschriften vereinbar ist. Eine Liste der betroffenen Straßen wollte die Gemeinde allerdings noch nicht herausgeben. Zunächst solle der zuständige Ausschuss informiert werden.

Das Thema war im März in die politischen Gremien gelangt und hatte die Diskussion um Veränderungen bei der Müllabfuhr, speziell die verworfene Einführung einer Mindestgröße der Gefäße, im zeitlichen Zusammenhang mit befeuert. Auf Basis der verpflichtenden Gefährdungsanalyse der GWA für ihre Routen hat die Gemeindeverwaltung mit dem Unternehmen nun im Detail geprüft, wo Halteverbote erforderlich werden können, damit der Lkw durchkommt oder Sammelplätze eingerichtet werden.

Anwohner werden informiert

Dabei will das Rathaus auf restriktive Maßnahmen zunächst verzichten, wie Maximilian Drexler erläuterte. Vorerst werde es keine Halteverbote geben, man setzt auf die Vernunft unter Nachbarn. Mit denen sucht die Gemeinde selbst das Gespräch. Ende vergangener Woche sollten Anschreiben an alle Betroffenen in die Post gehen. „Darin erläutern wir noch einmal die Gründe und wir bieten Gespräche in den Straßen an.“ Ab Montag, 13. September, gibt es jeweils um 17.30 Uhr einen Ortstermin für eine der 24 Straßen, reihum, jeden Tag in einer anderen.

„Wir bitten in dem Schreiben auch um Rückmeldung, ob Interesse daran besteht“, so Drexler, „dann erörtern wir unseren Vorschlag, sind aber auch offen für Alternativen, die sich ergeben.“ Und falls es aus Sicht der Bürger nichts zu besprechen gibt – umso besser.

In einigen Stichstraßen haben es die Anwohner zunächst selbst in der Hand, ob der Müllwagen noch vorfährt. Drexler: „Wir bitten beispielsweise, dort an den Abfuhrtagen nicht in den Wendebuchten zu parken, weil der Lkw dann vorwärts herausfahren kann. Dann benötigen wir weder ein Parkverbot noch einen Sammelplatz. Das wäre doch die beste Lösung.“

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