1100 Feuerwehrleute bei Großbrand in Bönen im Einsatz

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Rettungskräfte aus der ganzen Region kämpften an der Bönener Industriestraße gegen das Flammenmeer.

Bönen - Etwas mehr als 1100 Feuerwehrleute waren vor zwei Wochen im Einsatz, um den Großbrand an der GWA-Werstoffaufbereitungsanlage an der Industriestraße zu löschen. Diese Zahl haben Kreisbrandmeister Thomas Heckmann und seine Mitarbeiter inzwischen nach Auswertung aller Einsatzpläne ermittelt.

Hinzu kamen 400 Kräfte von den Rettungsdiensten wie DRK, Malteser und Johanniter sowie vom Technischen Hilfswerk. Die Brandbekämpfer und ihre Helfer kamen aus dem gesamten Regierungsbezirk Arnsberg, aber auch aus den Nachbarbezirken Münster und Detmold.

In der Spitze waren wenige Stunden nach dem Ausbruch des Feuers und der ersten Alarmierung am Samstag rund 400 Kräfte an Ort und Stelle, um das Feuer einzudämmen und die beiden Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Bönen zu unterstützen. Für die Feuerwehr und die übrigen Rettungsdienste ist die Auswertung des Großbrandes und seiner Bekämpfung damit noch nicht beendet. „Darüber werden wir sicherlich noch in Seminaren sprechen“, erläutert der Bönener Wehrsprecher Uwe Hasche, der hauptberuflich am Institut der Feuerwehr in Münster tätig ist.

 „Ein Einsatz in dieser Größenordnung ist ja ganz selten. Deshalb wird das alles bis ins Detail ausgewertet, um aus den Erfahrungen zu lernen und zu überprüfen, ob die vorgegeben Einsatzplätze für solche Großlagen in der Praxis wirkungsvoll waren“, sagt Uwe Hasche. Auch in Fachzeitschriften werde das Ereignis demnächst sicherlich noch thematisiert. 

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