Wohnmobile in Warteschleife an Marina

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Almut und Joachim Beiß aus Bremen legen auf dem Wohnmobilplatz der Marina einen Zwischenstopp ein.

RÜNTHE - Gefragt waren am Wochenende die Wohnmobilstellplätze in der Marina Rünthe. Das schöne Wetter hatte zahlreiche Ausflügler angelockt.

So manchen Touristen musste Platzbetreiber Detlef Göke in die Warteschleife schicken, bis ein Platz wieder frei wurde. „Es war hier richtig was los“, so Göke

Der Betrieber hatte daneben noch einen anderen besonderen Grund zum Feiern hatte: Das Ehepaar Beiß aus Bremen zog das 15 000. Parkticket (der WA berichtete). „Für jeden Tag, den Wohnmobilisten hier sind, müssen sie ein Ticket ziehen“, erklärte Göke, dass Almut und Joachim Beiß nicht die 15000. Gäste auf dem Platz sind. „Viele bleiben ja nicht nur ein paar Tage, sondern kommen auch immer mal wieder vorbei.“

Für die Beißes war es jedoch der erste Besuch in der Marina. Die beiden Rentner aus Bremen machten Urlaub an der Mosel und hielten auf dem Rückweg erst in Maria Laach, dann in Rünthe. „Unsere Tochter hatte mit dem ADFC eine Tour entlang der Ruhr gemacht und begeistert von dem vielen Grün und der tollen Natur erzählt“, sagte Almut Beiß. „Das wollten wir uns auch mal anschauen.“ Die Nähe der Marina zum Kamener Kreuz, das den beiden Bremern ein Begriff war, und die unmittelbare Lage am Wasser sowie die Platzbeschreibung in einem Fachmagazin hatte die beiden schließlich nach Bergkamen gelockt. „Wir haben es auch sofort gut gefunden“, zeigten sich die beiden begeistert – vor allem aber über die Lokalitäten in unmittelbarer Nähe. „Normalerweise muss man immer erst aufs Rad steigen und irgendwo hin zum Essen fahren, aber hier hat man ja alles vor der Tür.“

Die nähere Umgebung wollen sich die Beißes nun mit dem Rad anschauen. Auf Vorschlag von Bürgermeister Roland Schäfer geht es definitiv zum Beversee und nach Werne. „Wir fahren immer stückweise nach Hause und erkunden dann die Gegend, durch die wir kommen mit dem Fahrrad. Wir sind echte Deutschlandfans.“ Aber im Ruhrgebiet, da waren sie am Wochenende zum ersten Mal.

Dass am Samstagabend um 19.35 Uhr das 15000. Ticket ausgegeben wurde, wertete Bürgermeister Roland Schäfer als „vollen Erfolg der einstigen Idee“, einen Wohnmobilplatz in der Marina zu installieren. „Viele sagten damals, dass sei Quatsch. Nach Bergkamen kämen keine Touristen. Wir haben zwar immer an das Gegenteil geglaubt, aber einen so großen Erfolg hätten wir dann doch nicht erwartet“, sagte Schäfer am Sonntagmittag - und das Ehepaar Beiß hörte staunend zu. Was sie bislang von Bergkamen und der Marina gesehen hatten, hatte ihnen gefallen. „Wir lieben das Wasser. Wir fahren immer ans Meer, an einen Fluss oder einen See. „Wir haben uns sehr gewundert, was hier alles möglich ist. Das ist alles sehr sauber und sehr schön. Dass der Platz schon sieben Jahre alt ist, sieht man nicht. Da haben wir schon anderes gesehen“, lobten die beiden Bremer.

Daher dankte Bürgermeister Schäfer vor allem dem Pächter. „Mit Detlef Göke haben wir jemanden, der den Platz engagiert betreibt. 15000 Gäste, das ist schon etwas Besonderes.“ Zur Erinnerung an ihren ersten, aber bestimmt nicht letzten Aufenthalt in Bergkamen überreichte Schäfer den Gästen einen Bergkamen-Beutel mit T-Shirt, einer regionalen Radwanderkarte und einem Puzzle von der Marina Rünthe. - tat

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