Wahl zum CDU-Parteivorsitz

Glückwünsche an Laschet aus dem Kreis: Wahl aber für Pufke nur der Anfang

Armin Laschet
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Der neue CDU-Parteivorsitzende Armin Laschet wurde auf einem virtuellen Parteitag gewählt.

Sein Favorit hat zwar nicht gewonnen, doch gleich nach der Wahl von Armin Laschet zum Parteivorsitzenden der CDU am Samstag sagte Marco Morten Pufke, der Vorsitzende der Christdemokraten im Kreis Unna, seine „hundertprozentige“ Unterstützung zu und sicherte auch gleich die des Kreisvorstandes zu.

Bergkamen/Berlin – Pufke war einer von fünf Delegierten aus dem Kreis, die über den neuen „Chef“ in ihrer Partei auf dem ersten virtuellen Parteitag abstimmen konnten. Die Kamener Landesministerin Ina Scharrenbach, Heinrich Böckelühr (Schwerte), Wilhelm Jasperneite (Werne) sowie die Bergkamenerin Elke Middendorf waren die anderen vier. Sie verfolgten das Geschehen in Berlin per Live-Stream und tauschten sich untereinander in einer eigenen Whatsapp-Gruppe aus. Am Dienstag sollen auf einer Sitzung des Kreisvorstandes die Ergebnisse des Parteitags noch einmal besprochen werden.

Laschet hatte sich in einer Stichwahl recht knapp gegen Friedrich Merz durchgesetzt, zuvor hatte es keine Mehrheit gegeben und Norbert Röttgen als drittem Kandidat die wenigsten Stimmen erhalten. Pufke hatte für Merz gestimmt, kann aber auch mit dem Ministerpräsidenten aus NRW gut leben. Mit der Wahl sei es aber nicht getan. Laschet und die Partei erwarte nun viel Arbeit, so Pufke.

Programme müsse erarbeitet werden

Am 26. September ist Bundestagswahl – und dafür müsse am Grundsatzsatzprogramm und am Wahlprogramm der Christdemokraten gearbeitet werden. Die richtige Zeit für Wahlkampf sei jetzt allerdings noch nicht. „Die Coronakrise hat oberste Priorität“, sagt Pufke. Laschet habe gezeigt, dass er ein Land mit 18 Millionen Einwohnern gut durch die Krise führen kann. Nun müsse man zusehen, dass Nordrhein-Westfalen gut durch den Winter komme.

Der Vorsitzende der CDU im Kreis Unna, Marco Morten Pufke, war für Friedrich Merz, sichert Armin Laschet aber „hundertprozentige“ Unterstützung zu.

Dass mit Laschet das Gesicht der NRW-CDU bald nach Berlin gehen könnte, sei ein Verlust. Eine Nachfolge sei laut Pufke allerdings erst der dritte Schritt. „Und wir haben eine handvoll gute Leute, die auch als Landesvorsitzende geeignet sind.“

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