Reinigung kostet RVR-Tochter 2.500 Euro

Natur genießen ohne Liebesschwur zu Füßen: Neue Beversee-Plattform von Graffiti befreit 

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Neu und fürs Erste wieder ohne "Anstrich", den keiner bestellt hat: die Plattform am Beversee.

Bergkamen - Kaum gebaut, schon versaut: Die neue Beversee-Plattform blieb nicht lange makellos. Aber die Handschrift der Vandalen ist entfernt.

Nach dem Vandalismus-Vorfall von Anfang August ist die neue Aussichtsplattform am Beversee wieder hergerichtet. Die Beseitigung der Schäden kommt der RVR-Tochter „Ruhr Grün“ als Erbauerin allerdings teuer zu stehen. Netto seien rund 2 500 Euro aufgewendet worden, berichtet Michaele Himmelhaus, zuständige Teamleiterin beim Regionalverband Ruhr. 

Konsequenz: Es gibt kein Fernrohr

Unbekannte hatten Schriftzüge auf die Rampe der Plattform gesprüht, krude Liebesbekundungen fanden sich auch auf der mit Lärchenholzdielen ausgestatteten Terrasse. Zudem waren Holzzäune niedergetreten worden. Mit der Reparatur wurde die Metallbaufirma beauftragt, die die hochwertige Plattform konstruiert hat. Schwierigste Aufgabe war das Entfernen der Graffiti, weil sich die Farbe auch in den Rillen der Dielen befand. Die Konturen der Schrift sind noch leicht zu erkennen, dürften aber verwittern. Die Urheber der Sachbeschädigung sind laut Polizei noch nicht ermittelt. Wegen der Vandalismusschäden will „Ruhr Grün“ auf das geplante Aufstellen eines Aussichtsfernrohrs zur Beobachtung der Tiere am Beversee verzichten.

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