Tatorte in Bergkamen, Lünen und Dortmund

Bewaffnete Überfälle auf Discounter: So äußern sich die beiden Angeklagten

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Bergkamen/Dortmund - Zwei Männer aus Lünen haben am Dienstag vor dem Dortmunder Landgericht eine Serie von bewaffneten Raubüberfällen auf Lebensmitteldiscounter in Bergkamen, Lünen und Dortmund gestanden.

Am 22. September und 4. Oktober vergangenen Jahres überfielen die 50 und 22 Jahre alten Männer demnach den Netto-Markt an der Schulstraße, erbeuteten alleine bei diesen beiden Taten rund 5000 Euro.

Die beiden Serientäter, die sich beim gemeinsamen Kaufen und Konsumieren von Haschisch und Kokain kennengelernt hatten, verbrauchten einen Großteil ihrer Beute für ihren Drogenkonsum.

Beute für Drogenkonsum verbraucht 

Auf die Idee zu den Beutezügen durch Filialen der Großdiscounter waren sie offenbar durch einen dritten Mittäter gekommen, den der Jüngere in der Haft kennengelernt hatte: „Er hatte die Idee und wir fanden das okay. Für mich war das leider in Ordnung“, schilderte der Jüngere bedauernd seine schnelle Bereitschaft, auf illegale Weise an Geld zu gelangen.

Überfälle auf Netto-Markt: Prozess gegen zwei Angeklagte hat begonnen

Arbeitsteilig und blitzschnell hatten die beiden maskierten Männer unter vorgehaltener, aber nicht geladener Gaspistole das Kassenpersonal bedroht, die Herausgabe der Einnahmen gefordert und blitzschnell das Weite gesucht. 

Zum Verhängnis wurde dem Älteren ein Raubüberfall in Lünen. Hier war er hinterher zu Fuß Richtung Seepark geflüchtet. Seine als Maske genutzte Mütze landete im Gebüsch und wurde später erfolgreich auf DNA-Spuren des bis dahin unbekannt gebliebenen Räubers untersucht.

Der Prozess gegen das Duo wird am Mittwoch fortgesetzt.

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