Trotz Hitzewelle: Trinkwasserversorgung im Kreis Unna gesichert

Trinkwasser
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Kreis Unna – Keine Erfrischung im Freibad bei dieser Sommerhitze? Im Kreis Unna ist mit so einem Szenario nicht zu rechnen. 

Wegen Trinkwasserknappheit war im Kreis Gütersloh zeitweise ein Bad geschlossen worden. Dort drohten die Reserven des Trinkwassers leerzulaufen, hieß es auf der Homepage der Gemeinde Borgholzhausen. In anderen Kommune wurden die Bürger aufgefordert, auf das Sprengen ihrer Gärten, das Befüllen von Schwimmbecken oder den Einsatz von Hochdruckreinigern zu verzichten. Im Kreis Unna wird es zu so einer Aufforderung nicht kommen.

Das erklärten sowohl der Kreis als auch die Gemeinschaftsstadtwerke Kamen, Bönen, Bergkamen. „Zentren der westfälischen Wassergewinnung sind die nahe Talsperre Haltern mit dem zugehörigen Wasserwerk sowie die Wasserwerke entlang der Ruhr. Hier wird ausreichend Wasser gefördert, sodass eine Trinkwasserknappheit wie im Beispiel unrealistisch ist“, meinte Timm Jonas von der GSW. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilte mit, dass das an dem feuchten Winterhalbjahr liege.

Fabiana Regino, Pressesprecherin des Kreises Unna, gab mit einem Verweis auf ein Statement von Gelsenwasser, das für 70 Prozent der Trinkwasserversorgung im Kreis zuständig sei, von Anfang der Woche ebenfalls Entwarnung. „Die Talsperren sind Stand jetzt zu 68 Prozent gefüllt“, so Regino. Außerdem sagte sie, dass, wenn Knappheit drohe, nicht unbedingt eine Schließung der Freibäder ganz oben auf der Liste stehen würde.

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