Tour de Ruhr zu Lande und zu Wasser

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Die Bootsfahrt startete in der Rünther Marina.

Bergkamen - Angefangen hat alles Anfang des Jahres auf der Bootsmesse in Düsseldorf. Nora und Silvan Koopmann aus Fürth, bekennende und begeisterte Deutschlandurlauber, waren auf der Suche nach neuen Zielen in ihrem Lieblings-Urlaubsland. Am Stand der Yachtcharter Knuth aus Rünthe wurden sie schnell fündig.

„Dort erzählte man uns von interessanten Bootsfahrten auf den Kanälen des Ruhrgebiets“, berichtete jetzt Silvan Koopmann, der dann auch gleich hellhörig wurde. Denn seit rund zwanzig Jahren touren Silvan und Nora Koopmann mit ihrem Wohnmobil durch ganz Deutschland, meist zu irgendwelchen Kanälen, über die man dann mit Charter-Yachten durch die Lande schippert. Doch Ruhrgebiet? „Für uns war das Ruhrgebiet immer ein graues und schmutziges Stück von Deutschland“, erzählt Nora Koopmann „Aber einen Versuch ist es ja allemal wert.“ Die befreundeten Christina und Peter Katschke aus Nürnberg, ebenfalls begeisterte Wohnmobilisten, mussten nicht lange überredet werden, um auf dem Charterboot der Koopmanns „anzuheuern“. 

Treffen am Wohnmobilhafen

Vor rund zwei Wochen trafen sie dann nach einer Rundfahrt durch Deutschland wie vereinbart in dem Wohnmobilhafen in Rünthe ein, wo sie von Silvan und Nora Koopmann und Detlef Goeke vom Wohnmobilhafen bereits erwartet wurden. Schnell war die Charteryacht „Navigator“ von der Yachtcharter Knuth für den Törn startklar gemacht und mit „Kapitän Silvan“ ging es dann auf „große Fahrt“ - über mehrere Kanäle, einige Schleusen und durch den Duisburger-Hafen die Ruhr hinauf nach Mülheim. In den Häfen wurde natürlich immer mal wieder ein Landgang unternommen um Gegend und Sehenswürdigkeiten, wie das Schiffshebewerk in Datteln oder der Gasometer samt CentrO in Oberhausen, zu erkunden. Obwohl beide Ehefrauen hervorragende Köchinnen sind, blieb auf dem Schiff meist die Kombüse kalt. Denn laut „Seekarte“ lockte in den Häfen das ein oder andere nette Ruhrgebietslokal. 

Ansicht über das Ruhrgebiet geändert

Zurück in der Marina in Rünthe hatte sich bei den vier Bootsreisenden das Bild des Ruhrgebiets gründlich geändert. „Keine qualmenden Schlote, nur grüne Landschaften und viel Kultur in den Städten – das Ruhrgebiet ist tatsächlich eine Reise wert“, stellte Peter Katschke anerkennend fest und bekräftigt, dass sie alle bestimmt nicht das letzte Mal hier waren.

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