Theaterfestival: Mit diesem Programm das Jubiläum gefeiert

Bergkamen – Zum 25. Mal wird das studio theater am 9. März zur Festivalbühne.

Der Stadtjugendring Bergkamen präsentiert an diesem Samstag ab 12 Uhr das alljährliche Theaterfestival, bei dem sich elf Bergkamener Vereine, Schulen und Kindergärten mit knapp 300 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen einem ständig wechselnden Publikum vorstellen werden. Seit Wochen wird geprobt und einstudiert, damit am großen Tag alles sitzt.

„Alle sind immer sehr glücklich, wenn sie von der Bühne kommen – und die Eltern und Großeltern im Publikum strahlen voller Stolz“, sagt Martina Müller, Leiterin der Kindertagesstätte Mikado. Deren Kinder werden das 25. Theaterfestival nach der Eröffnungsrede von Bürgermeister Roland Schäfer eröffnen – und das Musical „Kennt Ihr Blauland?“ aufführen. Mitwirken werden daran rund 30 Kinder.

Das Festival ist in mehrere 60- bis 90-minütige Blöcke unterteilt, damit ein „Elternaustausch“ stattfinden kann. „Das hat sich bewährt“, sagt Christian Scharwey, Geschäftsführer des Stadtjugendrings. Denn erfahrungsgemäß wollen die jeweiligen Familien der kleinen Künstler den Auftritt miterleben, aber nicht die gesamte Festivaldauer bleiben. Der ständige Wechsel hatte daher in den ersten Jahren zu unschönen Unruhen während der Aufführungen geführt. „Jetzt haben wir zwar kurze Bühnenpausen, aber dafür stört der Publikumswechsel nicht“, sagt Scharwey. So kommen auch seit Jahren Besucherzahlen zwischen 800 und 1000 Gästen zustande. „Das ist okay“, urteilt der Stadtjugendring.

„Wir geben jedem Kind die Möglichkeit, sich einmal öffentlich auf der Bühne zu präsentieren“, erklärt Karl-Heinz Chuleck, 2. Vorsitzender des Stadtjugendrings, der von Anfang an dabei ist. „Damals ging das Festival über zwei Tage, und damals war es auch wirklich ein Theatertreffen, zu dem auch externe Gruppen kamen.“ Inzwischen ist das Bergkamener Theaterfestival eine stadtinterne und kürzere Veranstaltung, denn das Theater-Genre wurde längst von Musicals und Tanzdarbietungen verdrängt. Das hält die einzelnen Auftritte kürzer, und das Festival läuft nur noch am Samstag.

„Früher brauchten wir an den zwei Tagen viele Helfer“, erinnert sich Chuleck. Das wäre heute auch nicht mehr zu stemmen. Außerdem mussten früher die Feuerwehr und das DRK präsent sein. „Heute ist das besser organisiert. Uns steht nun ein Hauspate zur Seite.“

Obwohl es das 25. Theaterfestival ist, wird das Silberne Jubiläum nicht groß gefeiert: „Es wird im Foyer eine kleine Ausstellung an Fundstücken geben“, verrät Scharwey. So wird ein altes VHS-Video bis dahin digitalisiert sein und gezeigt werden, außerdem Fotos und alte Plakate. Ein großes Stück am Abend wird es dieses Mal nicht geben.

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