Sorgen vor der nächsten Coronawelle

Aus der Krise in den Boom: „The Room“ hat volle Auftragsbücher

Halle außen The Room
+
Ein halbes Jahr vor Beginn der Pandemie hat „The Room“ in Bergkamen eröffnet. Platz ist dort für Veranstaltungen aller Art.

Vor zwei Jahren hat die Eventlocation „The Room“ an der Industriestraße 10 ihre Pforten geöffnet. Nur ein halbes Jahr später begann die Corona-Pandemie mit ihren Folgen – insbesondere auch für die Veranstaltungsbrache. Jetzt wird dort wieder gefeiert, doch Projektleiter und Eventmanager Ibrahim Caba macht sich Gedanken, ob und wie sich die Pandemie fortsetzen könnte.

Bergkamen – „Hier bei uns ist alles sicher“, verspricht Caba. Und das liege nicht nur an den hohen Hygienestandards im Haus selbst: Zu den durchgeführten Veranstaltungen werden vorab Gästelisten eingereicht, bei denen sofort auch der „3--G-Status“ jeden Gastes vermerkt wird, also ob jemand getestet, geimpft oder genesen ist. „Das wird beim Einlass von uns geprüft, und damit lange Wartezeiten vermieden werden, unterstütze ich unsere Mitarbeiter dabei auch“, so Caba.

Eventmanager Ibrahim Caba will möglichst alle Wünsche der Gäste in der Veranstaltungshalle erfüllen. Er hofft, dass die Pandemie ihm nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht.

Im Inneren der Veranstaltungshalle steht den Gästen dann eine Vielzahl von Räumen zur Verfügung, die laut Caba nicht nur sicher sind, sondern auch ansprechend gestaltet: Der große Saal glänzt nicht nur im Kronleuchterlicht, sondern verfügt auch über eine große LED-Tafel, auf der Videos, Bilder und Texte gezeigt werden können. Die Tische werden auf Wunsch edel dekoriert, für engagierte Discjockeys steht ein professionelles DJ-Pult bereit. Die Bar bietet lässige Eleganz und eine Vielzahl Getränke.

Essen, Getränke, Musik - alles aus einer Hand

Luft schnappen können die Gäste im überdachten Innenhof, der ebenfalls bequem ausgestattet ist. Dort kann zum Beispiel eine Raucher-Lounge eingerichtet werden, sodass sich die Gäste nicht durch ein ständiges Kommen und Gehen stören können oder sich jemand Fremdes einschleichen kann. „Wir wollen unseren Gästen eine tolle Atmosphäre für jeden Anlass bieten, bei dem sie sich von der Sicherheit, über Speisen, Getränke und Service bis hin zu den letzten Details um nichts sorgen müssen“, sagt Ibrahim Caba.

Daher wird neben Saal, Bar, Lounge und sanitären Anlagen sogar ein eigenes Brautzimmer sowie zwei Kinderspielzimmer mit Betreuung angeboten. „Bei Hochzeiten kann das Brautpaar sich so zwischendurch dem Rummel entziehen oder die Braut sich erfrischen oder umziehen“, erklärt der Eventmanager.

Für Hochzeiten werden Tische besonders festlich eingedeckt.

Und in den Kinderzimmern werden sich die jungen Gäste sicher nicht langweilen. Da gibt es ein Bällebad für die Kleinen, einen Kicker und Playstation-Konsolen für die Größeren und viele weitere Spielmöglichkeiten.

Ob Hochzeit oder Familienfeier, Abi-Ball oder Firmenevent: Jede Gelegenheit werde bei „The Room“ optimal umgesetzt, wirbt Ibrahim Caba.

Die erste Zeit der Corona-Pandemie sei jedoch für ihn und seine Kollegen sehr hart gewesen, berichtet er. Trotz der vielen, äußerst positiven Rückmeldungen der Kunden sei da schon Existenzangst aufgekommen. „Da waren wir wirklich froh über die staatlichen Fördermittel“, stellt der Manager fest. Inzwischen seien sie jedoch für das laufende Jahr fast komplett ausgebucht, und für 2022 lägen auch schon zahlreiche Reservierungen vor. Sogar für 2023 habe er erste Anmeldungen entgegengenommen.

Ein negatives Ereignis reicht, und die Zahlen schießen wieder hoch

„Auch regelmäßige Veranstaltungen, wie die wöchentlichen Treffen des Business Network International (BNI), bei denen Geschäftsleute aus aller Welt aktiv netzwerken, werden bei uns gut angenommen“, freut er sich.

Seine Sorge gelte derzeit vor allem dem weiteren Verlauf der Pandemie: „Wir müssen nur ein negatives Ereignis, wie die Hochzeit im September vergangenen Jahres in Hamm haben, und die Zahlen schießen wieder hoch“, befürchtet der Projektleiter. Er könne ja nur für sein Unternehmen sprechen, aber wenn irgendwer in der Branche sich in Sicherheit wiege und nachlässig werde, dann falle solch ein Ereignis gleich auf alle zurück.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare