Corona-Test

Testzentrum der Schützen in Bergkamen erfolgreich gestartet

Coronatest Schützenheide Bergkamen
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André Schichel war einer der Ersten, die das Bergkamener Schnelltestzentrum in Anspruch nahmen und sich von Melanie Kohl (Foto) und ihrer Kollegin Dogruel Sengül testen ließen.

Mund auf, Stäbchen rein: Seit Freitagnachmittag wird in der Schützenheide in Bergkamen auf Corona getestet. Der Start verlief reibungslos.

Bergkamen – Gut organisiert lief am Freitagnachmittag der Betrieb am Schnelltestzentrum des Schützenvereins Kamen in der Schützenheide in Bergkamen an: Die Testwilligen kamen kurz vor den vereinbarten Terminen, sodass keine Staus und Menschenaufläufe entstanden.

Einer der ersten Nutzer der Einrichtung war Marcel Keil, der sein Ergebnis vor allem zur Selbstvergewisserung nutzte: „Ich habe zu Hause schon einen Schnelltest gemacht, denke aber, hier wird es sicherer sein“, vermutete er. Im Anschluss war Keil positiv überrascht: „Das war wirklich alles ganz easy. Ich hätte es mir schlimmer vorgestellt“, sagte Keil. Und das bestätigte auch ein anderer Kandidat, André Schichel.

Termine für mehrere Tage ausgebucht

Für die Durchführung der Tests waren mit Melanie Kohl und Dogruel Sengül zwei Profis zuständig, die von dieser Aufgabe begeistert waren: „Es sind wirklich alle sehr freundlich und entspannt“, sagte Kohl und Sengül ergänzte, dass sie zwar in ihrer Praxis schon Tests durchgeführt habe, aber neugierig auf diese Arbeit in einem reinen Schnelltestzentrum gewesen sei.

Städtisches Testzentrum startet am Freitag

Das Testzentrum, dass die Stadt Bergkamen in Kooperation mit Covimedical am Häupenweg einrichtet, soll am kommenden Freitag, 26. März, öffnen. Der Aufbau der Container beginnt bereits am kommenden Mittwoch. Bürgermeister Bernd Schäfer zeigt sich optimistisch: „Mit der ortsnahen Anlaufstelle für kostenlose Corona-Testungen sehe ich gute Voraussetzungen für etwas mehr Normalität im Laufe des Sommers.“ Covimedical ist als Leistungserbringer ein vom Kreis Unna beauftragtes Unternehmen, das auch in Unna und Werne Testzentren betreibt. Finanziert wird diese Maßnahme vom Bund. Es können nur symptomfreie Personen getestet werden. „Auch die ortsansässigen Apotheken hätten gerne mitgemacht und entsprechende Tests angeboten, leider erfüllen sie die dazu erforderlichen räumlichen Voraussetzung nicht“, bedauert Christine Busch. Für das Testzentrum sollen folgende Öffnungszeiten gelten: Montag 7-12 Uhr und 13-16 Uhr, Dienstag 11-15 Uhr und 16 bis 20 Uhr, Mittwoch geschlossen, Donnerstag 7-12 Uhr und 13-16 Uhr, Freitag 11-15 und 16 bis 20 Uhr, Samstag 10-17 Uhr.

Die Gründe für den Corona-Test waren dabei durchaus unterschiedlich. Neben dem reinen Eigeninteresse wie bei Marcel Keil waren auch handfeste Voraussetzungen gegeben: Monteur Manuel Gusel erklärte, dass einer seiner Kunden auf den zeitnahen Nachweis des negativen Testergebnisses bestehe. Nina Butzke will dagegen eine Familienfeier besuchen, bei der jemand in einen längeren Auslandsaufenthalt verabschiedet wird. „Da haben wir sofort beschlossen, dass wir uns alle vorher testen lassen“, so Nina Butzke.

Melanie Kohl und Dogruel Sengül hatten am Eröffnungstag des Schnelltestzentrums in Bergkamen alles im Griff.

Der gelungene Start des Schnelltestzentrums freute besonders den Vereinsvorsitzenden Christian Langhorst: „Wir haben ja nicht nur die 1000 Tests für den Start besorgen müssen, sondern auch alles drum herum, vom Kittel bis zum Spuckschutz sowie der Anmelde-Software für die Internetseite“, berichtete Langhorst. Das in nur eineinhalb Wochen zu bewerkstelligen, sei vor allem der guten Vernetzung der Ehrenamtler im Verein zu verdanken.

„Da kann sich die Regierung ruhig eine Scheibe von abschneiden“, stellte Langhorst fest. Die Termine seien zwar bereits für Tage vergeben, aber da es immer wieder auch Absagen gebe, lohne ein Blick auf die Internetseite des Vereins www.sport-und-tradition.de. Dort würden die Termindaten ständig aktualisiert, und die Buchung sei stets möglich.

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