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Termin zur Eröffnung steht fest - GWA-Wertstoffhof zieht zum Haldenweg

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Von: Jürgen Menke

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Zufahrt GWA-Wertstoffhof
Die neu erstellte Ausfahrt des GWA-Wertstoffhofs auf die Erich-Ollenhauer-Straße. © Menke

Der neue Wertstoffhof der GWA (Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna) wird wie geplant noch in diesem Jahr fertig. Auch der Eröffnungstermin steht jetzt fest: Es ist Mittwoch, 2. November. Ab 14 Uhr können die Bergkamener dann ihren Abfall vorbeibringen.

Bergkamen – Das Datum ist bewusst gewählt. Tags zuvor ist Feiertag (Allerheiligen), an Montagen ohnehin geschlossen, davor das Wochenende. „Da bleibt genügend Zeit, die letzten Dinge vom alten zum neuen Standort zu bringen“, verdeutlicht GWA-Sprecher Andreas Hellmich.

Ende Mai wurde der erste Spatenstich für den neuen Anlaufpunkt in Mitte gesetzt. Gründe für den Umzug gibt es viele: Neben dem Wunsch nach mehr Platz für verbesserten Service wollten Stadt Bergkamen und GWA unter anderem auch dem Bedürfnis des Unternehmens Bayer Rechnung tragen, am Alt-Standort (Justus-Liebig-Straße) einen Rastplatz für Lkw-Fahrer einzurichten, die das Werk ansteuern.

Anwohner hatte gegen Projekt geklagt

Sechs Jahre hat die Umsetzung der Umzugspläne gedauert. Ein Anwohner hatte – am Ende erfolglos – gegen das Bauprojekt geklagt; das sorgte für Verzögerungen. Am 2. November nun soll, ganz klassisch, ein Band durchschnitten werden.

Zu einem größeren Tag der offenen Tür möchte die GWA die Bürger im nächsten Jahr einladen. „Da gibt es aber noch keinen Termin“, berichtet Hellmich. Ende dieser, Anfang kommender Woche will der Entsorger am Alt-Standort Zettel verteilen, um auf den Umzug hinzuweisen.

In Zeiten gestörter Lieferketten und Handwerkermangels sei es nicht einfach, größere Bauprojekte im Zeitplan zu realisieren, betont Hellmich. „Wir sind froh, dass es uns gelungen ist.“ Mehr als ein Dutzend Gewerke, darunter auch ein Dachdecker zur Schaffung von Gründächer, seien vor Ort gewesen.

Abfall-Boxen GWA-Wertstoffhof
Die Boxen für die unterschiedlichen Abfallarten sind bereits fertig. © Menke

Auf dem neuen Areal stehen unter anderem schon vier Büro-Container: zwei neue, weil die Fläche für die Mitarbeiter vergrößert werden soll, und zwei vom Alt-Standort, die optisch noch auf ihre Aufbereitung warten. Hellmich: „Als kommunales Unternehmen, das auf Recycling und Abfallvermeidung setzt, achten wir natürlich auf Nachhaltigkeit.“

Mehr Verkehrssicherheit ist der GWA ebenfalls ein wichtiges Anliegen. Und so fahren die Autos auf dem Hof nur in eine Richtung, um Begegnungen von Fahrzeugen auszuschließen. Dazu wurde eigens eine Ausfahrt direkt auf die Erich-Ollenhauer-Straße geschaffen.

Schluss mit den Warteschlangen

Nach dem Umzug zum Haldenweg soll es auch vorbei sein mit langen Warteschlangen bis auf Hauptstraßen. Die entstehen bislang, weil die Privat-Anlieferer – so hat es sich eingebürgert – meist nur eine Fahrspur vor der Einfahrt zum Wertstoffhof nutzen, obwohl es zwei gibt.

Auch vor der neuen Anlage existieren zwei Fahrspuren. Das (gerechte) Einfädeln soll – und das ist neu – mithilfe von Ampeln gelingen. „Einmal hat die eine Schlange grün, mal die andere“, erläutert Hellmich. Die Steuerungsanlage soll zudem helfen, bei großem Andrang die Nutzer am Eingang schneller abfertigen zu können. „Dann stellen sich zwei Kollegen zum Kassieren ans Tor.“ Bis dato sei es meist nur einer.

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