Jugendliche müssen aussteigen

Technische Mängel: Polizei stoppt Stretch-Limousine

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Sachverständige stellten diverse Mängel an der Stretch-Limousine fest.

Bergkamen/Dortmund – Wegen „erheblicher technischer Mängel“ an seinem Fahrzeug hat die Polizei in Dortmund den Fahrer einer Stretch-Limousine aus Bergkamen gestoppt. Der 28-Jährige war überdies nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis für ein elf Meter langes Fahrzeug mit 14 Insassen.

Die Fahrgäste, allesamt Jugendliche, mussten vor Ort aussteigen. Sie wurden von Familienangehörigen abgeholt.

Die Kontrolle fand begleitend zum Schwerpunkteinsatz gegen kriminelle Machenschaften von Familienclans am Sonntagabend in mehreren Ruhrgebiets-Städten statt. Neben dem Polizeipräsidium Dortmund waren fünf weitere Polizeibehörden beteiligt, dazu auch Zoll, Ordnungskräfte von Kommunen und Steuerfahndung.

Kaputte Vorderachse, defekte Kabelstränge

Die Stretch-Limousine war den Beamten an der Brackeler Straße aufgefallen. Zu den technischen Mängel zählte eine nicht mehr intakte Vorderachse, an der diverse Flexarbeiten durchgeführt worden waren, sowie teils abisolierte Kabelstränge, sodass eine Brandgefahr nicht ausgeschlossen werden konnte. Festgestellt wurden die Mängel von einem Sachverständigen. Dem 28-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt.

104 statt Tempo 50

Verkehrskontrollen hatte es am Sonntagabend an insgesamt sieben Örtlichkeiten gegeben. Die Einsatzkräfte überprüften insgesamt 278 Personen und 257 Fahrzeuge. Auch gab’s Geschwindigkeitsmessungen. Trauriger „Spitzenreiter“: ein 28-jähriger aus Dortmund, der auf der Evinger Straße mit Tempo 104 bei erlaubten 50 km/h gemessen wurde.

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