Richtfest am Museumsanbau macht Lust auf Angebote nach der Corona-Pandemie

+
Auf der Baustelle: Bürgermeister Roland Schäfer (von links), Architekt Markus Meier, Ortsvorsteher Michael Jürgens, Polier Reiner Boine, Landtagsabgeordneter Rüdiger Weiß, Bauleiter Gunnar Ufermann und Kulturdezernent Marc Alexander Ulrich.

Bergkamen  „Richtfest“ auf der Museumsbaustelle. Zwar ohne Kranz und Zimmermannsritual, aber mit Stelldichein von Bauherr, Planer, Handwerkern und guten Aussichten:

Endlich mal genug Platz und frische Luft, um sich zwar auf Abstand, aber ohne störende Maske zu versammeln, zu einem erfreulichen Anlass obendrein: Die symbolische Rohbauabnahme am Donnerstagmorgen bot Abwechslung im Corona-Einerlei und Hoffnung auf bessere Tage: „Ich freue mich, dass es mal ein positives Beispiel gibt, dass auch jetzt Dinge vorangehen und in Bergkamen weiterhin Dinge gestaltet werden“, sagte Bürgermeister Roland Schäfer anlässlich der Fertigstellung des Rohbaus.

Neue Drehscheibe des gesellschaftlichen Lebens

Das Museum erhält einen barrierefreien Multifunktionsraum, der wie die Cafeteria Anlaufpunkt und Forum für die Bürger sein soll. Dafür gibt es eine zeitgemäße Ausstattung, etwa eine kleine Bühne, Lichttechnik, Fußbodenheizung und Behindertentoiletten. „Es ist schön, die Fortschritte zwischen dem, was wir vor rund zwei Jahren geplant haben und dem, was hier jetzt schon passiert ist, zu sehen“, freute sich Beigeordneter Marc Alexander Ulrich, der beim kleinen Rundgang noch auf die einzelne Vorzüge des Projekts zu sprechen kam. „Was mir besonders gefällt ist, dass beide Räume gleichzeitig von unterschiedlichen Gruppen genutzt werden können.“ 

Außenbereich wird im Herbst umgestaltet

Architekt Markus Meier zeigte sich vom bisher Erreichten durchaus angetan: „Man sieht, dass die Arbeit, die man in das Projekt gesteckt hat, langsam zu einem Ergebnis wird.“ Er hofft, dass die Arbeiten in den Räumen wie geplant im Herbst abgeschlossen werden können. Bis Besucher dann auch im Außenbereich der Cafeteria den Blick auf den Museumsplatz werfen können, wird es bekanntlich noch länger dauern. Denn die Neugestaltung dieses Areals soll erst ab Ende des Jahres in Angriff genommen werden. Museumsleiter Mark Schrader fehlte bei der Einweihung übrigens aus gutem Grund, er wird in Kürze Vater.

Ausstellung Besuchern wieder zugänglich

Das Stadtmuseum hat dienstags bis freitags von 11 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 17 Uhr, samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Neben der Römerausstellung ist in der sohle1 aktuell die Werkschau „Blind Date“ zu sehen. Das Museum empfiehlt Risikogruppen den Besuch in der Woche am Vormittag. Am Nachmittag sollen alle Ausstellungsräume primär Familien vorbehalten sein. Museumscafé und Ankleidestation in der Römerabteilung sind in Folge der Hygienemaßnahmen gesperrt. Beim Aufenthalt im Museum ist ein Mund- und Nasenschutz zu tragen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare