Sturm "Sabine" sorgt nur für wenige Schäden in Bergkamen

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Es waren vor allem umgestürzte Bäume, wie hier an der Landwehrstraße, die die Feuerwehr beschäftigten.

Bergkamen – Sturmtief „Sabine“ hat auch in Bergkamen ordentlich gewütet, dennoch hatte die Feuerwehr weniger Einsätze als erwartet.

Das berichtete Patrick Gundlach von der Bergkamener Feuerwehr. „Wir hatten insgesamt 21 Einsätze“, so Gundlach am Montagmorgen. 17 davon habe es am Sonntag und in der Nacht von Sonntag auf Montag bis zwei Uhr nachts gegeben, die restlichen Einsätze seien am Montag ab fünf Uhr erfolgt. 

„Bei 80 Prozent der Einsätze handelte es sich um umgestürzte Bäume“, teilt Gundlach mit. Einen größeren Einsatz habe es an der Hansastraße gegeben. „Dort ist ein Baum auf eine 1 000-Volt- Stromleitung gekippt.“ Nebenbei galt es am Sonntagnachmittag auch noch eine brennende Hecke in Oberaden zu löschen. 

Keine großen Schäden

Auch bei der Polizei hatte das Sturmtief für witterungsbedingte Einsätze gesorgt. In den meisten Fällen wurden Gefahrenstellen durch abgerissene Äste und umgestürzte Bäume gemeldet. Ebenfalls in Verbindung mit dem Sturm gebracht wurde am Montag zunächst eine beschädigte Tür an einer Kindertagesstätte an der Sugambrerstraße. In ersten Mitteilung der Polizei hieß es, dass eine Reinigungskraft die Tür nicht richtig abgeschlossen habe und sie vom Sturm aufgerissen und beschädigt wurde. Am Nachmittag hieß es hingegen, dass die Polizei die Hintergründe noch kriminalpolizeilich ermittele. 

Insgesamt habe der Sturm zu keinen dramatisch großen Schäden geführt, wie Beigeordnete Christine Busch berichtete. Personenschäden oder Schäden, die das Wohnen gefährden, habe es überhaupt nicht gegeben. Vereinzelte Ausfälle gab es beim Busverkehr. So meldete die Verkehrsgesellschaft Kreis Unna, dass am Montagmorgen die S30 von Bergkamen nach Dortmund Hauptbahnhof ausfiel. 

Vereinzelte Schüler kommen trotz Unterrichtsausfall

Ansonsten fuhren die Linien regulär. Für alle Schüler bedeutete das Sturmtief gestern schulfrei. Im Städtischen Gymnasium sei kein Kind erschienen, berichtete Sekretärin Silvia Schmitz. „Wir hatten eine Information auf unserer Homepage, die gut funktioniert hat.“ Auch die Gesamtschule hatte die Eltern und Schüler über den freien Tag auf ihrer Homepage informiert, dennoch seien zwei Schüler zur Schule gekommen, wie Ulf Hassel, Abteilungsleiter der Sekundärstufe II berichtet. 

„Ich habe die beiden aufgelesen und erst einmal reingeholt. Wir hätten die Option gehabt, sie zu beaufsichtigen. Nach Rücksprache mit den Eltern haben wir die beiden dann aber nach Hause geschickt“, so Hassel. Dass die Schüler trotz Information zur Schule gekommen sind, habe in einem Fall an Sprachbarrieren gelegen, das andere Kind habe nichts von dem Ausfall gewusst, erzählt Hassel. Die Gerhart-Hauptmann-Grundschule besuchten am Montag drei Schüler. „Es sind drei Betreuungskinder da“, sagte Schulleiterin Martina Hoppe.

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