Strom für 18 Wohnmobilisten

Hans und Waltraud Schäfer dockten am Wochenende als erste an der neuen Stromzapfsäule auf dem Wohnmobil-Stellplatz in der Marina Rünthe an. 18 Fahrzeuge können dort nun stehen. ▪
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Hans und Waltraud Schäfer dockten am Wochenende als erste an der neuen Stromzapfsäule auf dem Wohnmobil-Stellplatz in der Marina Rünthe an. 18 Fahrzeuge können dort nun stehen. ▪

RÜNTHE ▪ Am Wochenende waren Hans und Waltraud Schäfer die ersten, die an der neuen Stromsäule auf dem Wohnmobil-Stellplatz vor der Marina Rünthe andockte. Diese dritte Stromsäule ist Ostern installiert worden.

„18 Steckdosen haben wir jetzt, und die waren auch nötig“, erklärt Pächter Detlef Göke. Er hat die Stromsäule aus gutem Grund gekauft, denn seit Jahren ist der Stellplatz „rappelvoll“. Zwei mal sechs Steckdosen waren bisher im Angebot, „aber an Wochenenden stehen hier locker bis zu 20 Fahrzeuge“.

Die 8285. Übernachtung hat Hans Schäfer gebucht. Die hohe Zahl auf seinem Ticket verwundert ihn nicht. „Dieser Stellplatz ist doch für uns Wohnmobilisten ideal“, erklärt der Urlauber aus Rotenburg an der Fulda. Bereits zum dritten Mal weilt er mit Ehefrau Waltraud auf dem grünen Platz an der Marina Rünthe.

Vor ziemlich genau fünf Jahren, im Mai 2007, wurde der Stellplatz an der Marina eröffnet, im Oktober desselben Jahres schloss das Hausmeister-Ehepaar Detlef und Christiane Göke den Pachtvertrag mit der Stadt Bergkamen ab. Beide kümmern sich mit Leidenschaft um die Stellgelegenheit für Wohnmobilisten. „Wir haben etliche Stammgäste“, erzählt Detlef Göke, „mit vielen sind wir schon per Du – da gibt’s dann bei der Anreise auch schon mal ein Schnäpschen zur Begrüßung“.

Was macht den Stellplatz in Bergkamen so beliebt? „Wir sind natürlich schön nah an der Autobahnabfahrt“, zählt Göke den ersten Grund auf. Und Stammgast Hans Schäfer nennt sofort weitere: „Es ist wunderbar ruhig hier, und man kann tolle Ausflüge mit dem Rad unternehmen.“ Mit seiner Frau Waltraud war er schon auf der Halde Großes Holz, und den Beverwald haben sie ebenfalls ausgiebig erkundet.

Richtig bekannt geworden ist der Platz, nachdem er im August 2008 in einer großen Wohnmobilzeitschrift zum Platz des Monats gekürt worden war. „Danach hörte der Ansturm nicht mehr auf“, erinnert sich Göke. Der Rest läuft durch Mund-zu-Mund-Gespräche.

Die Gäste kommen aus Skandinavien ebenso wie aus Südeuropa. Aber nicht nur die steuern den Stellplatz an. „Wir sehen auch jede Menge Wohnmobile mit dem Kreis-Unna-Kennzeichen“, fügt der Pächter hinzu. Sie nutzen die Strom- und Wasserversorgung gern für eine Nacht – sei es für Besuche oder auch, um beispielsweise im Restaurant „Gate to Asia“ zu feiern.

Außerdem gibt es für die Wohnmobilisten ein Infohäuschen, wo Interessierte eine breite Palette Informationsblätter über Sehenswürdigkeiten in der Stadt und der Region sowie Fahrradrouten vorfinden. ▪ mar

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