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Stimmungsvolles Lichtspektakel beim Hafenfeuer in der Marina

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Von: Rabea Wortmann

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Die Zuschauer erlebten eine spektakuläre Feuershow. © Rabea Wortmann

Rünthe - Ein abendliches Feuerwerk über dem Datteln-Hamm-Kanal, dutzende Feuerkörbe und Lagerfeuer, eine Fackelwanderung mit 200 Teilnehmern rund um die Marina und den Beversee sowie eine spektakuläre Feuershow mit Feuerschluckern und jede Menge feurigen Elementen: Viel zu bieten hatte das dreitägige Hafenfeuer in der Marina Rünthe an diesem Wochenende.

Es zeigte sich allerdings auch, dass sich nicht nur in der Physik die Elemente Feuer und Wasser – hier in Form von Regen – nicht unbedingt vertragen. Dabei ging es schon zur Eröffnung am Freitagabend stimmungsvoll los. Und auch am Samstagabend war das nicht anders. Für eine gemütliche Atmosphäre sorgte aber nicht nur das, was die vielen hundert Besucher zu sehen bekamen, sondern auch das Musikprogramm, die Verkaufsbuden und die Essensstände. „Es ist ein richtiger Treffpunkt“, meinte ein Besucher und erzählte, dass er gleich mehrere Bekannte traf und somit für ihn das gemütliche Beisammensein im Vordergrund stand. 

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Mit 100 Fackeln ging es rund um den Beversee. © Rabea Wortmann

Zwar begann die vierte Auflage des Hafenfeuers am Samstag bereits nachmittags – unter anderem mit vielen Kreativangeboten für Kinder –, doch kam natürlich erst mit Einbruch der Dunkelheit eine ganz spezielle Stimmung durch die vielen Lichter und Feuerelemente auf. Ein beeindruckendes Bild bot sich den Besuchern dann, als am frühen Abend eine gut einstündige Fackelwanderung rund um die Marina und den Beversee folgte und mehr als 200 Teilnehmer mitgingen. 

„Wir haben 100 Fackeln herausgegeben“, erklärte Organisator Karsten Quabeck, der mit dieser Resonanz sehr zufrieden war. Schön dabei war, dass unter den Teilnehmern der Fackelwanderung viele Familien waren und vor allem die Kinder einen riesen Spaß am feurigen Lichterspektakel hatten. „Immerhin ist es nicht so kalt, wenn man sich bewegt“, meinte eine junge Frau mit einem Lächeln. Für ihre beiden Kinder sei es dabei ein bisschen wie an St. Martin, sagte sie. Kurioserweise fingen übrigens tatsächlich einige Kinder während des Starts an, das Martinslied zu singen. Während die Besucher bei diesem Programmpunkt mittendrin waren, mussten sie bei der Feuershow des Duos „Fiufaro“ etwas Abstand halten.

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Die Gäste konnten  sich am Feuer aufwärmen. © Rabea Wortmann

Dabei standen Jung und Alt dichtgedrängt um den Auftrittsbereich herum, als sie am Samstagabend – genau wie am Freitag – zwei Mal ihre Darbietung zeigten und mit einer Mischung aus mystischer Musik und spektakulären Elementen wie Feuerschlucken oder dem Herumwirbeln von brennenden Stöcken für Staunen, gezückte Handys und vor allem ganz viel Applaus sorgten. „Das ist einfach sehr schön anzusehen“, fand Besucher Peter Müller, der viel Respekt hatte vor dem, was das Duo zeigte. Denn: „Dazu gehört sicherlich jahrelanges Training“, meinte er. 

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Der Künstler zog das Publikum in seinen Bann. © Rabea Wortmann

Für viele Besucher war es genau die Mischung aus tollen Programmpunkten und dem Treffpunkt-Charakter mit gemütlichem Beisammensein, was das Hafenfeuer so besonders macht. Nicht so schön war allerdings der Nieselregen am Samstag, der offensichtlich manch Besucher abhielt, zur Marina Rünthe zu fahren. Trotzdem voll war es am Samstag bis in die späteren Abendstunden und damit die Hafenfeuer-Party dennoch ein Erfolg. „Uns wäre kaltes und trockenes Wetter lieber gewesen“, meinte Organisator Karsten Quabeck. Für die Kälte sei sein Team gerüstet gewesen, habe Ofenwagen und Decken parat gehabt. Da die Veranstaltung allerdings ohnehin irisch geprägt gewesen sei – mit Live-Musik, Irish Stew oder Whiskey-Tasting – habe auch das regnerische Wetter gepasst.

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