RAG und SEB starten Arbeiten in der Ketteler-Siedlung - Sperrungen sind erforderlich

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Eine Baufirma aus Münster begann gestern damit, die Absperrungen aufzustellen.

Rünthe – Anwohner der Westfalenstraße und der Schlägelstraße in der Ketteler-Siedlung werden in den nächsten drei Monaten mit einer Baustelle vor ihrer Haustür leben müssen. Die Ruhrkohle AG lässt in Zusammenarbeit mit dem Stadtbetrieb Entwässerung Bergkamen (SEB) einen Teil der Schmutzwasser-Kanalisation in den beiden Straßen erneuern.

Die Gesamtkosten dieser notwendigen Maßnahme betragen rund 580 000 Euro. Die Kosten teilen sich Stadt und RAG. Die Sanierung ist laut Günter Basener vom städtischen Entwässerungsbetrieb notwendig, weil die Kanalisation durch Bergsenkungen marode geworden ist. „Der Durchfluss wird deshalb durch Ablagerungen behindert und das führt in den warmen Monaten zu Geruchsbelästigungen“, erläutert der SEB-Projektleiter auf Anfrage.

Am Donnerstag begannen die Mitarbeiter der beauftragten Baufirma Batteux aus Münster an der Kreuzung der beiden Straßen die Baucontainer und Absperrungen aufzustellen sowie das Baufeld auszumessen. In der Westfalenstraße sollen 96 Meter Kanal mit einem Durchmesser von 0,6 Meter neu verlegt werden. Auf der 31 Meter langen Baustrecke im hinteren Teil der Schlägelstraße fallen die Rohre noch etwas größer aus. 0,8 Meter beträgt dort der Durchmesser, weil sich die Abwässer aus der ehemaligen Zechensiedlung dort sammeln, ehe sie weiter zur Pumpstation an der Bever geleitet werden.

Behinderungen für die Anlieger

„Wir kommen nicht umhin, dafür die Westfalenstraße zwischen Overberger Straße und Schlägelstraße je nach Baufortschritt abschnittsweise komplett für den Durchgangsverkehr zu sperren“, kündigt Günter Basener auch Behinderungen für die Anlieger an. „Wir bemühen uns aber darum, dass die Anwohner weitgehend ihre Grundstücke mit dem Auto erreichen können. Ganz zu vermeiden ist das aber natürlich nicht“, so der SEB-Mann. Betroffen sind zunächst vor allem die Anlieger der Schlägelstraße. In diesem Bereich beginnt die Baufirma mit der Sanierung. Die Baustelle wandert von dort in die Westfalenstraße. Abgeschlossen werden soll die Maßnahme bis spätestens Ende April. „Wenn das Wetter mitspielt, kann es vielleicht etwas schneller gehen“, sagt Günter Basener.

Die Anwohner hatten bereits kurz vor Weihnachten ein Informationsblatt in ihrem Briefkasten. Dort werden die Kanalmaßnahmen erläutert und Angaben zum beauftragten Bauunternehmen gemacht.

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