Gelungene Premiere der Weihnachtsmusik der Gymnasiasten

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Den Ensembles auf der Bühne galt der verdiente Applaus des Publikums, hier beim großen Aufzug der „Sternendreher“ aus den fünften Klassen.

Bergkamen - Schüler und Lehrer des Städtischen Gymnasiums hatten am Freitagabend zur Premiere ihrer Weihnachtsmusik ins Pädagogische Zentrum eingeladen. Mit ihren Darbietungen sorgten sie für weihnachtliche Stimmung und Gänsehautmomente.

Fieberhaft gewerkelt haben in den vergangenen Wochen die Jungen und Mädchen der Fachgruppe Kunst des Städtischen Gymnasiums. Aus goldener Folie haben sie unzählige Sterne ausgeschnitten und zusammengeklebt, Tannenzweig-Girlanden mit roten Schleifen und glitzernden Christbaumkugeln verziert. So hatte die Kreativgruppe ihren Anteil an der gelungenen Premiere der Musik-Ensembles und Chöre des Gymnasiums am Freitagabend. 

Da ging im Pädagogischen Zentrum (PZ) der Schule die 49. Weihnachtsmusik über die prächtig dekorierte Bühne. Eltern, Verwandte und Freunde, aber auch ehemalige Schüler und Lehrer füllten den Saal. Für sie hatten die Lehrer Susanne Hidalgo, Bettina Jacka, Dorothea Langenbach, Peter Manteufel, Doris Dillkötter, Barbara Markert und Dr. Hans Christian Tacke zusammen mit ihren Ensembles ein buntgemischtes weihnachtliches Programm einstudiert. Die Moderation des Abends lag in bewährter Weise bei Nils Orlowski. 

Weihnachtskonzert im Gymnasium Bergkamen

Das B-Orchester machte mit Stücken wie „Rudolph the Red Nosed Reindeer“ und „Hark! The Heralds Angel Sing“ gleich einen schwungvollen Anfang. Dann folgte die Streicher-AG, das ist ein Angebot der „Mittagsbetreuung“, bei der die Schüler zugleich ihre Geigenpraxis vertiefen können. Für deren eigene Interpretation von „Jingle Bells“ gab es richtig viel Applaus. Zusammen mit der Orchesterklasse 5a präsentierte die Streicher-AG noch „Dicke rote Kerzen.“

Gesangskunst der Gäste war auch gefordert 

„Siehst du das Licht?“ und „Wie die Weihnacht“ waren nur einige der beschwingten Lieder, die dann von den gesangsstarken „Rising Voices“ unter der Leitung von Peter Manteufel vorgetragen wurden. Am Klavier begleitete sie dabei Lukas Bajon. Er behielt dort gleich Platz, als danach der Oberstufenchor Lieder wie „Last Christmas“ von Wham und das peruanische „Gloria a dios“ präsentierte. Beim „Halleluja“ von Leonard Cohen und dem „Gloria und Alleluja“ kam als Verstärkung das A-Orchester dazu. Der gemeinsame Auftritt sorgte für viele Gänsehaut-Momente. Seinen festen Platz in der Traditionsveranstaltung hat das „Transeamus“, bei diesem Chorwerk aus Schlesien sind stets die Gesangstalente der Gäste gefordert. Das Publikum war eingeladen, sich dafür zu den Chören auf die Bühne zu gesellen.

Erneute Aufführung am 19. Dezember

Beim Auftritt der „Sternendreher“ zeigte sich, wie sehr handwerklich begabte Eltern die Fünftklässler für diesen jährlichen Höhepunkt einer jeden Weihnachtsmusik ausstaffiert haben. Für die musikalische Erzählung von der Herbergssuche Maria und Josefs und der Geburt Christi braucht es viele Engel und Hirten in Kostümen, drei Könige in prächtigen Gewändern und den goldenen Stern als Wegweiser. 

In diesem bunten Aufzug gaben die Kinder Ohrwürmer, wie „Sleigh Ride“ und „Komm wir geh’n nach Bethlehem“ zum Besten. Zum krönenden Abschluss gab es „O, du fröhliche“, gemeinsam mit allen Gästen gesungen. Wer die Premiere verpasst hat, die Weihnachtsmusik aber noch hören möchte, hat am kommenden Mittwoch die Chance: ab 19 Uhr im PZ des Gymnasiums.

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