Stimmungsbild zum Home-Schooling erwünscht

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Das Städtische Gymnasium war in der Corona-Krise viele Wochen geschlossen.

Bergkamen – Das Abitur 2020 am Städtischen Gymnasium ist auf der Zielgerade. Die Abi- Klausuren sind geschrieben. Besonders von den Kinder und Jugendlichen, die der Lehranstalt auch in den kommenden Schuljahren erhalten bleiben, möchte das Kollegium nun aber wissen, wie das Home-Schooling in der Corona-Zeit funktioniert hat. Dazu startet das Gymnasium eine Umfrage.

nach den Klausuren stehen in dieser Woche noch die mündlichen Prüfungen für die Schüler auf dem Programm. Die Abschlusszeugnisse sollen dann am Samstag, 27. Juni, übergeben werden.

Wie feierlich diese Übergabe in Corona-Zeiten gestaltet werden kann, hängt unter anderem von den Vorgaben der Landesregierung ab, die Rektorin Bärbel Heidenreich zuletzt in ihrem E-Mail-Postfach gefunden hat. Danach will die Schule entscheiden.

Ein Stimmungsbild einfangen

Ansonsten läuft auch nach der schrittweisen Rückkehr aller Jahrgänge am Bergkamener Gymnasium das Home-Schooling weiter. Dazu, wie das bisher lief, hat die Schule bei Eltern und Schülern jetzt eine Umfrage gestartet.

„Es geht uns darum, ein Stimmungsbild einzufangen“, sagt Bärbel Heidenreich. Schließlich wurden die Lehranstalten von der plötzlichen Notwendigkeit des digitalen Lernens im Zuge des Corona-Lockdowns überrascht. Welche Schüler haben zu Hause die technischen Voraussetzungen für E-Learning und Videoklassenchats? Wie oft fand der Unterricht statt? Wie hoch ist die Belastung für Eltern und Schüler? Wie sieht die Akzeptanz aus? Wie fühlen sich Eltern und Kinder damit? Das sind die Fragen, zu denen das Bergkamener Gymnasium nun ein Feedback haben möchte. Alles läuft anonym, ein Elternbrief ist auf dem Weg.

Offene Fragen, um Anregungen für die Zukunft zu erhalten

Vor dem Hintergrund, dass nicht klar ist, unter welchen Schutzmaßnahmen der Unterricht nach den Sommerferien weitergehen wird, seien Erkenntnisse über den bisherigen Ablauf des Home-Schooling hilfreich, so die Schulleiterin. Bei den meisten Fragen sind Werte von „Sehr gut“ bis „Sehr schlecht“ abzugeben. Die können anschließend mit dem Programm „Edkimo“, mit dem die Erhebung erstellt ist, leicht auf Knopfdruck ausgewertet werden.

Außerdem gibt es offene Fragen, die die Familien beantworten sollen, von denen sich Heidenreich und ihr Kollegium Kritik am bisherigen System und Anregungen für die Zukunft erhoffen. „Damit können wir Entscheidungen treffen, wie wir weiter digital arbeiten und welche Ausstattung wir dazu brauchen“, sagt die Rektorin.

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