Freiherr-von-Ketteler-Schule im Fokus

Sanierungsstau an Schulklos: Rünther SPD hebt mahnend den Finger

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Lange her, dass diese Ausstattung als zeitgemäß durchging. Rektorin Heike Prochnow sagt, dass die Rünther Grundschüler teils Probleme mit der alten Sanitärtechnik hätten.

Rünthe - Vergesst uns nicht:  Rünthes SPD ruft die Sanierung der Toiletten an der Grundschule in Erinnerung.

Eigentlich sollte die Sache mit den Schulklos schon 2019 erledigt sein. In den aktuellen Coronazeiten käme es erst recht auf einen guten Zustand der Sanitäreinrichtungen an, schreibt die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Monika Wernau, in einer Pressemitteilung. Das mache die Sache dringend. Nach einem Ortstermin im vergangenen Herbst an der Freiherr-von-Ketteler-Schule habe der Rünther OV-Vorstand in seiner jüngsten Sitzung daher besprochen, das Rathaus noch einmal auf den Sanierungsbedarf an der Rünther Grundschule hinzuweisen.

„Ich bin wiederholt darauf angesprochen worden, dass da noch nichts passiert ist. Eigentlich hätten die Arbeiten schon im vergangenen Jahr erfolgen sollen“, sagte Wernau, die auf der SPD-Bank im Rat auch ein Wörtchen mitzureden hat. Da nun die Coronamaßnahmen vieles erschwerten, wolle der Ortsverein vermeiden, „dass wir hier noch einmal vertröstet werden.“ 

Die Sitzung des Schulausschusses am Mittwoch, 10. Juni, wäre nach Auffassung von Schuldezernentin Christine Busch der geeignete Rahmen, das Maßnahmenpaket für die Schulen insgesamt noch einmal anzusprechen. Dort werde sie eine Übersicht geben, welche von den schon im Haushalt 2019 gelisteten Maßnahmen wann und wie angegangen werden sollten, sagte Busch. Die Arbeiten sollen möglichst in den Ferien erledigt werden. Formal ist nach Auskunft der Kämmerei aber noch die Mittelübertragung durch Ratsbeschluss zu vollziehen. Das Budget für die neuen Schulklos wird aus Rückstellungen im Etat ‘19 gespeist, dessen Abschluss müsse der Rat, coronabedingt vertreten durch den Hauptausschuss, im Juni noch vornehmen. Für die Rünther Grundschule sind 68 000 Euro veranschlagt, um die WCs zu erneuern und die Pausenhalle auf Vordermann zu bringen, wie Busch erläuterte.

„Mit den neuen Sanitäranlagen an der Realschule Oberaden haben wir ein Muster geschaffen, nachdem wir auch an den anderen Schulen verfahren wollen“, so die Dezernentin. Teils sei zu prüfen, wie die Sanierung mit anstehenden Ausbauten am besten kombiniert werde. An der Willy-Brandt-Gesamtschule etwa stünden gleichfalls weitere Arbeiten mit einem Gesamtvolumen von 100 000 Euro an. Für die Preinschule seien 50 000 Euro im Etat enthalten, an der Gerhard-Hauptmann-Schule gehe es neben den Klos auch um die Eingangstüren und Beleuchtung. Und schließlich soll auch noch das WC der VHS für 40 000 Euro auf einen zeitgemäßen barrierefreien Standard gebracht werden. Die Maßnahmen sind sämtlich für das laufende Jahr vorgesehen. Dafür kommt es auch noch darauf an, Handwerker mit den nötigen Kapazitäten zu finden.

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