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Besucher genießen Programm beim Kino-Open-Air in Overberge 

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Von: Klaus-Dieter Hoffmann

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Die SOS-Mobildband tritt beim Kino-open-Air in Bergkamen auf.
Die SOS-Mobilband sorgte auf dem Schießplatz in Overberge für Stimmung. © Klaus-Dieter Hoffmann

Ab 18 Uhr schon Einlass für einen Film, der erst um 22 beginnt – ist das nicht viel zu früh? Weit gefehlt, denn gerade das Stammpublikum des Bergkamener Open-Air-Kinos, das am Samstagabend bereits zum achten Mal stattfand, weiß dies nämlich ganz besonders zu schätzen.

Bergkamen - Wie es sich für Filmfestivals gehört wurde das Publikum über einen roten Teppich auf den Schießplatz in Overberge geleitet. Auf der asphaltierten Fläche luden dann Bierzelttische dazu ein, sich erst einmal zu stärken. Neben kühlen Getränken gab es auf der kleinen Streetfood-Meile holländischen XXL-Pommes frites und Pizza in allen Variationen. Das obligatorische Popcorn gab es natürlich von Bussybär.

„Wann hat man das schon, zur Begrüßung über einen roten Teppich hereinzuspazieren?“, fragte Iris Klunke begeistert. Zusammen mit Ehemann und Freunden gönnte sie sich erst einmal eine Tüte Pommes mit Mayonnaise. Die Stimmung perfekt machte nicht nur für sie die SOS-Mobilband, die mit einer bunten Schlagerauswahl das Publikum begeisterte.

Auch Heidi Altwicker war voll des Lobes darüber, was die Stadt Bergkamen trotz leerer Kassen ihren Bürgern an Kurzweil doch zu bieten hat. „Für unsere Freundesclique ist das Kino-Open-Air mit seiner ganz besonderen Atmosphäre ein Event, das wir uns immer ganz dick in den Kalender eintragen“, erzählte sie.

Feuerwehr zeigt Vorfilm

Auf der großen Wiese hatten Karsten Quabeck und sein Team vom Stadtmarketing 500 Stühle vor der riesigen, aufblasbaren Leinwand positioniert. „Es sieht so aus, dass wir die wieder voll kriegen“, prognostiziert Quabeck mit Blick auf den lauen Sommerabend.

Wie immer hatten er und sein Team mit „Enkel für Anfänger“ einen familientauglichen Film ausgewählt. „Die Rocky Horror Picture Show hätte da nur geringe Chancen“, vermutete Karsten Quabeck.

Um die Kinoatmosphäre perfekt zu machen, gab es zunächst noch einen Vorfilm: Die Freiwillige Feuerwehr Bergkamen präsentierte sich darin selbst und ihre gefahrvolle Arbeit.

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