Swen Schmitz ist der Klimaschutzmanager

Verstärkung für das Klimaschutz-Team im Bergkamener Rathaus

Der neue Klimaschutzmanager Swen Schmitz (Zweite von links) arbeitet zusammen mit Norman Raupach (Zweiter von rechts) im Dezernat von Hans-Joachim Peters (links). Thomas Reichling leitet das Amt für Klimaschutz, Straßen und Grünflächen
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Der neue Klimaschutzmanager Swen Schmitz (Zweite von links) arbeitet zusammen mit Norman Raupach (Zweiter von rechts) im Dezernat von Hans-Joachim Peters (links). Thomas Reichling leitet das Amt für Klimaschutz, Straßen und Grünflächen

Mit vereinten Kräften für den Klimaschutz: Das sollten alle an einem Strang ziehen und in dieselbe Richtung. Das zu steuern ist nun Job von Swen Schmitz.

Bergkamen – Die Stadt Bergkamen hat ihr Klimaschutzteam erweitert: Swen Schmitz ist der neue Klimaschutzmanager der Stadt. Zusammen mit Norman Raupach nimmt er vor allem das Integrierte Klimaschutzkonzept (IKK) in den Blick.

In Aachen Geographie studiert

Seit etwa einem Monat arbeitet Schmitz nun in Bergkamen. Am Donnerstag stellte er sich beim Pressetermin und später auch im Umweltausschuss vor. Das Thema Klimaschutz, erzählte er, begleite ihn schon seit vor dem Geographiestudium in Aachen. „Und auch im Studium war es weiter ein wichtiges Thema für mich.“

Einen seiner Schwerpunkte in Bergkamen sieht Schmitz, dessen Stelle zu 70 Prozent vom Land gefördert wird und daher zunächst auf zwei Jahre befristet ist, in der Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit.

Akteure miteinander ins Gespräch bringen

„Ich möchte die verschiedenen Akteure der Stadt miteinander vernetzen, die Nutzung erneuerbarer Energien vorantreiben und das Bewusstsein für Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei Unternehmen und Privatmenschen fördern“, kündigte Schmitz an. Dazu gehöre es zum Beispiel, bei den privaten Hausbesitzern das Bewusstsein dafür zu wecken, dass die Sanierung eines alten Gebäudes nicht einfach teuer sein muss, sondern sich durchaus lohnen könne. Auch Unternehmen möchte er dabei unterstützen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren.

Energetische Sanierung in Rünthe

Schmitz Blick auch auf Privatmenschen und Unternehmen ist gewollt. „Die Stadt selbst ist nur für einen Teil der CO2-Emissionen verantwortlich“, so Thomas Reichling, Amtsleiter Stadtplanung, Klimaschutz, Straßen und Grünflächen. Ein Beispiel für seine Arbeit, so der Klimaschutzmanager, sei die Erarbeitung eines übertragbaren energetischen Quartierskonzepts. Dabei schaut er aktuell auf Quartiere in Rünthe. „Dort finden sich viele Gebäude, deren Fassaden eine Sanierung nicht einfach machen. Wir wollen einen Baukasten entwickeln, mit dem solche Gebäude am besten zu sanieren sind“, erklärte Schmitz.

Teamarbeit im Rathaus

Quasi Hand in Hand arbeitet Schmitz dabei mit Norman Raupach, der ebenfalls für die Koordination und Initiierung von Klimaschutzprojekten der Stadtverwaltung und die Umsetzung des IKK verantwortlich ist. „Swens Schwerpunkt ist dabei die Energiewende, mein Fokus liegt mehr auf der Verkehrswende“, erklärte Raupach. Das passe zu seinen Aufgaben als Radverkehrsbeauftragter. Sein Aufgabenbereich bestehe in der Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen im motorisierten Verkehr und darin, den ÖPNV attraktiver zu machen. „Andere Maßnahmen sind die Förderung der Elektromobilität“, so Raupach.

Unterm Dach des Baudezernates

Wichtig ist beiden Klimaschützern, dass sie nicht getrennt voneinander arbeiten. „Wir sind ein Team, in dem jeder auf einen Bereich spezialisiert ist“, betonte Raupach. Dass Raupach als Projektmanager Klima und Umwelt Unterstützung durch einen Klimaschutzmanager bekomme, sei direkt klar gewesen, so Reichling. „Schon beim Beschluss des IKK war klar, dass wir dafür eine zusätzliche Arbeitskraft brauchen.“ Angesiedelt ist das Klimaschutzteam im Dezernat von Dr. Hans-Joachim Peters, was alle Beteiligten für eine gute Entscheidung halten. „Viele umsetzungsrelevanten Dinge im Klimaschutz sind auch im Baudezernat angesiedelt. Zum Beispiel dann, wenn es um die Sanierung von Gebäuden geht“, erklärte Peters. So gebe es im Hause kurze Kommunikations- und Umsetzungswege.

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