Staatssekretärin von der Integrationsarbeit beeindruckt

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Staatssekretärin Serap Güler (Mitte) besuchte mit Landrat Michael Makiolla (5.v.li.) und Sozialdezernent Torsten Göpfert (hinten re.) das Kommunale Integrationszentrum.

Bergakmen - Seit einer Woche ist Integrationsstaatssekretärin Serap Güler vom Landesministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in Sachen Integration auf „Sommertour“ durch Nordrhein-Westfalen und besuchte   in Bergkamen  das Kommunale Integrationszentrum (KI) im Kreis Unna.

„Gerade weil in den Regionen die Bedarfe bei der Integrationsarbeit recht unterschiedlich sind, ist es mir besonders wichtig, vor Ort die Arbeit der Kommunalen Integrationszentren einmal persönlich kennenzulernen“, betonte Serap Güler. „Dabei lege ich zudem großen Wert darauf, mich direkt mit den dortigen Mitarbeitern auszutauschen, um die Schwerpunkte, Wünsche und Belange auszuloten.“ Denn gerade weil die Integrationsarbeit vor Ort immer ganz spezielle Anforderungen aufweist, will es Serap Güler auch gar nicht erst versuchen, von Düsseldorf aus ein Integrationsmodell für ganz Nordrhein-Westfalen zu entwickeln. 

Serviceangebote für Zuwanderer

Vielmehr will sie im Dialog mit den einzelnen Integrationszentren die speziellen Schwerpunkte dort herausarbeiten und so besondere Serviceangebote für die Zuwanderer weiterentwickeln. „Dazu ist hier natürlich besonders der Kreis Unna gefordert, die Arbeit des KI im Kreis Unna nachhaltig zu gestalten.“ In dem Zusammenhang lobte die Staatssekretärin ausdrücklich die bisher geleistete Integrationsarbeit in Bergkamen, die ja mit dem Vorgängermodell des KI, dem RAA, schon eine gewisse Tradition in Bezug auf Leben und Gestalten von Integration vorzuweisen hat.

Auch die Väter mitnehmen 

Sichtlich beeindruckt zeigte sich Güler von dem Elternprojekt, das nun mit einem „Väter-Programm“ erweitert werden soll. „Natürlich liegt die Haupterziehungsarbeit bei den Müttern“, betont die Staatssekretärin, „aber wenn die Integration zu einem Erfolg werden soll, dann müsse man unbedingt auch die Väter mitnehmen!“ Landrat Michael Makiolla sieht in dem Besuch von Integrationsstaatssekretärin Serap Güler zugleich eine ganz besondere Wertschätzung für das Kommunale Integrationszentrum im Kreis Unna und dankte für die große finanzielle und personelle Unterstützung durch das Land „Denn gerade die Lehrer für das Integrationszentrum werden vom Land gestellt und finanziert. Alleine könnte das der Kreis Unna nicht stemmen.“

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