WC am Sportplatz behindertengerecht

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Bürgermeister Roland Schäfer übergab den Schlüssel für die behindertengerechte Toilettenanlage an Sascha Blaszyk und die anderen Mitglieder des SuS Oberaden.

Bergkamen - Im vergangenen Jahr begann der SuS Oberaden mit der Umsetzung der Idee, am Kunstrasenplatz ein separates Toilettengebäude zu errichten, das auch für Behinderte geeignet ist. Nun wurde die Einrichtung in Betrieb genommen.

Auslöser war die Körperbehinderung des damaligen Jugendleiters Sascha Blaszyk, der auf einen Rollstuhl angewiesen ist und die vorhandenen Toiletten der Sportanlage nicht nutzen konnte. Geplant wurde ein Gebäude mit Herren-, Damen- und Behindertenbereich sowie ein Schiedsrichterraum, der zur Erstellung von Spielberichten genutzt werden soll. 

Stadt stellte 45000 Euro zur Verfügung

Die SPD-Fraktion hatte im Rat die finanzielle Unterstützung der geplanten Baumaßnahme beantragt. Dem Verein sind daraufhin rund 45 000 Euro zur Verfügung gestellt worden, um in Eigenarbeit und durch Mithilfe von Fachfirmen das neue Gebäude zu erstellen. Als treibende Kräfte sind die SuSler Oliver Pelster, Heinz Wenzel, Fritz Wenzel und Reinhard Schäfer zu nennen, die die Baumaßnahme ehrenamtlich für den Verein durchgeführt haben. Bis vor rund 15 Jahren gab es auf dem damaligen Aschenplatz keine Toilette. Sportler und Besucher mussten die Toiletten im Bereich der Umkleidekabinen am Rasenplatz in Anspruch nehmen.

Container keine Lösung

Eine erste Änderung ergab sich, als die Fußballabteilung des SuS Oberaden einen Container aufgestellt hatte, der das aktuelle Vereinsheim mit Verkaufs- und Besprechungsraum beherbergte. ln diesem Gebäude befinden sich auch Sanitäreinrichtungen, die allerdings für Behinderte nicht geeignet sind und die für die Anzahl der täglichen Nutzer nur bedingt ausreichend waren.

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